CS-Mitarbeiterin unter Verdacht

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Insider-Geschäfte In Taiwan ermitteln die Behörden gegen eine leitende Angestellte der Credit Suisse wegen des Verdachts auf Insiderhandel. Der Fall steht im Zusammenhang mit der Übernahme der Hermes Microvision durch den niederländischen Halbleiter-Ausrüster ASML, der von der CS beraten wurde.

Das sagte der stellvertretende Chefankläger des Bezirks Taipeh gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. «Während der Akquisition und Fusion ist es zu einigen Unregelmässigkeiten im Handel gekommen, die von der Börsenaufsicht bemerkt wurden.» Die Staatsanwaltschaft habe deswegen die Frau befragt. Es bestehe zudem der Verdacht, dass auch ihr Ehemann in die Sache verwickelt sei. Die beiden hätten Kautionen von umgerechnet rund 162000 und 194000 $ hinterlegt und seien auf freiem Fuss. (rtr)