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Kommentar

Contra Bargeld: Gedruckte Noten und Kleingeld sind total überflüssig

Bargeld ist total überflüssig. Die Mehrheit des Geldes ist längst digital auf Konten gespeichert.
Raffael Schuppisser
Raffael Schuppisser

Raffael Schuppisser

Geld stinkt zwar nicht. Aber es ist dreckig. Über 3000 verschiedene Bakterientypen haften an einer Banknote. Geld ist hässlich. Oder gefällt das Design der neuen 100er-Note tatsächlich jemandem? Diese optische Verquickung aus Fastenopfer-Ästhetik und Dargebotenen-Hand-Reklame.

Vor allem aber: Bargeld ist total überflüssig. Die Mehrheit des Geldes ist längst digital auf Konten gespeichert. Mit einem Fingerwisch auf dem Smartphone können beliebige Beträge hin und her transferiert werden, ohne dass eine Note in die Hände genommen werden muss. Einst war Geld innovativ. Und ersetzte im Handel Kühe und Gold, die als Tauschmittel dienten.

Die Zeit ist vorbei. Heute macht Geld nur noch für den Drogenhandel Sinn. Überall sonst ist es einfacher, mit dem Kärtchen oder dem Handy zu bezahlen. Es hat was Irrationales, sich an der Schlange am Bankomat anzustellen, um sich Noten aushändigen zu lassen. Könnte man doch mit demselben Kärtchen auch direkt bezahlen.

Gibt es wirklich Menschen, die das gern tun? Klar, heutzutage muss man das noch immer ab und zu. Schliesslich gibt es irritierenderweise immer noch Geschäfte, die keine Kreditkarten akzeptieren. Parkuhren, die mit Münzen gefüttert werden wollen. Und Kollegen, die kein Twint haben, um ihnen Geld zurückzuzahlen. Geld, das man ihnen notabene beim Mittagessen ausgeliehen hat, weil beim Pizzaiolo von nebenan ein Schild über dem Tresen hängt «Cash Only».

Doch irgendwann werden auch diese Menschen merken, dass sie sich so nicht nur die Hände schmutzig, sondern auch das Leben kompliziert machen. Bargeld ist ein Auslaufmodell – wie einst Kühe als Tauschmittel. An Streetfood Festivals stehen längst schon die ersten Food Tracks, mit einer Schifferplatte auf der in schönster Handschrift geschrieben steht: «Cards Only».

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