Krankenkassen

Concordia nach Sparprogramm zurück in schwarzen Zahlen

Die Krankenkasse Concordia ist im vergangenen Jahr in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Nach drei Jahren mit Verlusten weist die Krankenkasse per Ende 2010 einen Gewinn von 68,5 Mio. Fr. aus. Die genossenschaftlich organisierte Kasse stärkt damit ihre Reserven.

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Büro der Concordia in Genf (Archiv)

Büro der Concordia in Genf (Archiv)

Keystone

Im vergangenen Jahr seien 220 Mio. Fr. eingespart worden, gab das Unternehmen am Dienstag bekannt. Weiter gelang der Kasse ein positives Ergebnis in der Kostenbilanz. Die Combined Ratio, der Vergleich von Versicherungsleistungen und administrativen Kosten zu den Prämieneinnahmen, kam bei 97,4 Prozent zu liegen.

Im Vorjahr hatte die Combined Ratio bei 103,7 Prozent gelegen, womit die Krankenkasse mehr aufwenden musste, als sie durch die Beiträge der Versicherten einnahm. Die Prämieneinnahmen betrugen 2010 2,1 Mrd. Franken, nach 1,93 Mrd. Fr. im Jahr zuvor.

Ende 2010 zählte die Kasse 727'000 Kunden, nachdem im Jahresverlauf unter dem Strich 13'000 Personen dazugekommen waren.