Coltène wächst weiter

ALTSTÄTTEN. Der Dentalbedarfshersteller Coltène hat seinen Betriebs– und Jahresgewinn 2014 zum dritten Mal in Folge gesteigert. Das Ostschweizer Unternehmen begründete dies mit verbesserten Produktionsstätten und Fortschritten bei der brasilianischen Tochter Vigodent.

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Das Unternehmen Coltene hat sich nach eigenen Angaben gut auf die Aufhebung des Euro-Mindestkurses vorbereitet. (Bild: Keystone)

Das Unternehmen Coltene hat sich nach eigenen Angaben gut auf die Aufhebung des Euro-Mindestkurses vorbereitet. (Bild: Keystone)

Der Betriebsgewinn (EBIT) stieg um 15,2 Prozent auf 22,4 Mio. Franken. Dies ergibt eine EBIT-Marge von 13,8 Prozent, womit das Unternehmen dem mittelfristigen EBIT-Margenziel von 15 Prozent einen Schritt näher gekommen ist.

Dividende leicht erhöht
Unter dem Strich resultierte ein um 18,5 Prozent höherer Reingewinn von 15,6 Mio. Franken. Der Umsatz stieg etwas weniger stark um 1,5 Prozent auf 162,3 Mio. Franken. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung die Ausschüttung einer um 30 Rappen erhöhten Dividende von 2,50 Fr. pro Aktie. Besonders in Nordamerika und Asien konnte der Dentalbedarfshersteller seine Umsätze steigern. Den grössten Umsatzzuwachs mit 23,7 Prozent in Lokalwährungen verzeichnete Coltène in China.

Teils schrumpfende Umsätze
In Europa drückten hoher Wettbewerb und grosser Preisdruck die Umsätze. In Grossbritannien, Spanien und der Schweiz seien die Umsätze geschrumpft, während sie in den Benelux-Staaten, Frankreich, Skandinavien und Grossbritannien wuchsen, teilte Coltène mit. In Südamerika legten die Umsätze ebenfalls etwas zu, wobei Coltène die Abschwächung der brasilianischen Währung Real zu spüren bekam.

Auf die neue Währungssituation in der Schweiz nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die SNB sieht sich Coltène gut vorbereitet. Das Unternehmen halte am Produktionsstandort Schweiz fest, wolle aber die Effizienz steigern und die Beschaffung weiter international ausrichten. (sda)

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