Coltene baut Hauptsitz in Altstätten aus

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Investition 11 Millionen Franken steckt das Dentalunternehmen Coltene in die Modernisierung und Erweiterung seines Hauptsitzes in Altstätten. Der Ergänzungsbau schliesst ans bestehende Gebäude an und wird eine zweigeschossige Produktionshalle sowie Büros auf drei Etagen enthalten. Der Neubau solle es Coltene ermöglichen, gemietete Räumlichkeiten abzulösen, die Produktionskapazität zu erweitern und interne Abläufe zu verbessern. Per Ende 2018 soll der Neubau bezugsbereit sein, wie Firmenchef Martin Schaufelberger gestern anlässlich des Spatenstichs sagte.

Coltene entwickelt und produziert zahnmedizinische Verbrauchsmaterialien und Klein­geräte für Zahnärzte und Dentallabors. Im ersten Halbjahr 2017 setzte das Unternehmen 78 Millionen Franken um (+3,2 Prozent) und erarbeitete einen Betriebsgewinn von 9,6 Millionen Franken (+6,2 Prozent). Die Gruppe beschäftigt weltweit 880 Mitarbeitende, davon 170 am Hauptsitz in Altstätten. Wie Schaufelberger weiter sagt, will Coltene dank des Neubaus die Effizienz mit den bestehenden Teams weiter er­höhen. «Ein Personalausbau ist derzeit nicht geplant.» Die Investition sei aber «ein klares Bekenntnis zum Standort Schweiz», wo man «auf das hohe Ausbildungsniveau und die Motivation der Mitarbeitenden» setze.

Füllungen, Bohrer, sterile Verpackungen

Die geplante Produktionshalle dient vor allem der Erweiterung der Produktionskapazität im wachsenden Geschäft Restauration. Auf den neuen Flächen könne man optimale Betriebsabläufe für die Herstellung aller Composite-Produkte (Füllungsmaterialien) schaffen. Zudem richte man hier die Fertigung von Diamantbohrern und einen Reinraum für sterile Verpackungen ein. Col­tene hat zudem Produktionsstätten in den USA, in Deutschland und Brasilien (T. G.)

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