Cola aus dem Alpstein

«Es ist etwas eng hier», warnt Christa Rodighiero die Teilnehmer des Rundgangs im Vorfeld der GV der IHK durch die Mineralquelle Gontenbad. Eingeklemmt zwischen Altersheim und Appenzeller Bahn füllt die Goba Mineralwasser und Süssgetränke ab.

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«Es ist etwas eng hier», warnt Christa Rodighiero die Teilnehmer des Rundgangs im Vorfeld der GV der IHK durch die Mineralquelle Gontenbad. Eingeklemmt zwischen Altersheim und Appenzeller Bahn füllt die Goba Mineralwasser und Süssgetränke ab. «Weg können wir nicht», sagt Rodighiero: Laut Gesetz muss das Wasser einer Mineralquelle vor Ort abgefüllt werden. Über 16 Millionen Liter waren es im vergangenen Jahr, sagt Hausherrin Gabriela Manser. Rund doppelt so viel wäre möglich, «aber wir bleiben lieber klein und gesund».

Lieber als mit grossen Mengen macht die Goba mit Innovationen auf sich aufmerksam: dem Goba Cola zum Beispiel. «Es wird oft in der Presse erwähnt», sagt Manser. Die Cola aus dem Appenzellerland brachte es gar auf eine halbe Seite im «Wall Street Journal». Ein Verkaufsschlager sei es allerdings noch nicht, sagt Manser: Die Grossverteiler wollen nicht noch eine Cola in ihr Programm aufnehmen. «Es ging auch darum, zu zeigen, dass wir hier spannende Rezepte hervorbringen können», sagt Manser: Die Cola ist mit der Süsspflanze Stevia gesüsst. «Die ist halt noch kein Begriff.»

Neu ist auch der Name des Unternehmens. Die Mineralquelle Gontenbad AG heisst seit Mai Goba AG. Der Name ist aber mit einem Zusatz versehen: «Mineralquelle und Manufaktur». Den Alpsteinbitter und andere Liköre produziert die Goba schon lange. Mit neuen Flaschen und begleitet von Konfitüren, Teemischungen, Sirup und Punsch will Manser die Manufaktur nun stärker forcieren. Das Platzproblem wurde auch schon angegangen: Die Goba hat in Bühler ein neues Lager zugekauft. Und ein Neubau ist auch geplant. (ken)