CNN: Mit dem Golfkrieg begann der Siegeszug

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Am 1. Juni 1980 ging CNN (Central News Network) in den USA auf Sendung. Gegründet wurde der erste reine Nachrichtensender von Ted Turner (79) in Atlanta. Kaum einer gab CNN eine Chance: Zu gering war die Verbreitung, zu teuer die Produktion. Doch Turner versprach: «Wir werden erst abschalten, wenn die Welt untergeht.» Turner hielt trotz Defiziten durch. Ereignisse wie die Challenger-Explosion oder der Fall der Berliner Mauer (beides live auf CNN) brachten den Durchbruch. Mit dem Golfkrieg 1991 eroberte der Sender auch das Ausland: CNN-Reporter berichteten aus Bagdad, unvergessen sind ihre Auftritte mit Gasmasken.

Seit 1996 gehört CNN zum Medienkonzern Time Warner. Heute hat CNN zu kämpfen: Im Heimmarkt zählt Fox News mehr Zuschauer. Und Präsident Trump hasst CNN abgrundtief. (eme)