Chinesen können Kuka kaufen

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RoboterDer Weg für die bisher grösste chinesische Firmenübernahme in Europa ist frei: Die US-Behörden haben dem Kauf des deutschen Roboterbauers Kuka durch den chinesischen Haus­gerätehersteller Midea nun zugestimmt, wie die beiden Unternehmen gestern mitteilten. Kuka hatte zuvor als Bedingung sein Flugzeugindustrie-Geschäft in den USA an ein US-Unternehmen verkauft, da die Regierung in Washington ihr Veto gegen einen Verkauf militärisch bedeutsamer Technologie an Chinesen eingelegt hatte. Laut Schätzung der Prüfungsfirma EY beläuft sich das Volumen der Transaktion auf 4,7 Mrd. $. Das ist indes ein Klacks verglichen mit der laufenden Übernahme des Basler Agrochemiekonzerns Syngenta durch Chem China. Die Chinesen bieten für Syngenta 43 Mrd. $, die verlängerte Übernahmefrist läuft bis 2. März 2017. (rtr)