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Chefwechsel bei Bühler

Ab morgen hat der Bühler-Konzern einen neuen Chef. Stefan Scheiber ist ein alter Hase im Betrieb und äussert sich im Interview über Führung, Strategie, das Geschäft, die Jugend und seinen Vorgänger, der ihn nun beaufsichtigt.
Thomas Griesser Kym
Stefan Scheiber übernimmt den Vorsitz der Geschäftsleitung des Bühler-Konzerns. (Bild: Michel Canonica)

Stefan Scheiber übernimmt den Vorsitz der Geschäftsleitung des Bühler-Konzerns. (Bild: Michel Canonica)

UZWIL. Er hat sich von unten ganz nach oben hochgearbeitet: Stefan Scheiber. Seit über 25 Jahren arbeitet der 50-Jährige für den Technologiekonzern Bühler, morgen Freitag übernimmt er die Konzernleitung. Scheiber kennt das Unternehmen in- und auswendig. Er hat immer kundenorientiert gearbeitet, in zahlreichen Funktionen und viele Jahre im Ausland.

«Strategisch gut aufgestellt»

Im Interview sagt Scheiber, es sei von Vorteil, dass er Bühler sehr gut kenne: «Der Konzern ist strategisch gut aufgestellt und kann weiterentwickelt werden.» Chancen sieht er etwa in der Digitalisierung, dem Internet der Dinge, dem weiteren Ausbau des Servicegeschäfts oder der kontinuierlichen Verbesserung von Verfahren oder der Entwicklung neuer Anwendungen. Im laufenden Jahr liege der Geschäftsgang ungefähr auf Vorjahresniveau.

Junge Kräfte im Visier

Scheiber hat bisher die grösste Bühler-Division geleitet, Grains & Food, die Anlagen zur Verarbeitung und Produktion von Nahrungsmitteln herstellt. Als Konzernchef folgt er auf Calvin Grieder, der sich ganz auf das Verwaltungsratspräsidium konzentriert. Scheiber sieht darin kein Problem: «Wir haben eine klare Trennung der beiden Ämter und der Rollenverteilung vereinbart.» In Uzwil beschäftigt Bühler 2500 Mitarbeitende. «Zum Erhalt des Werk- und Denkplatzes Schweiz investieren wir in Leute, trainieren sie, bilden sie aus.» Und: «Wir brauchen die Fähigkeiten der Jungen.»

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 1. Juli.

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