Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Cedes AG öffnet seit 25 Jahren die Türen

Mit ihren optischen Sensoren spielt die Cedes AG seit 25 Jahren an der Weltspitze mit. Angesichts des starken Frankens lohnten sich Investitionen in der Schweiz im Moment aber nicht.
Kaspar Enz

Landquart. «1989 habe ich den ersten Prototypen einer 3D- Kamera gebaut», sagt Beat De Coi, Verwaltungsratspräsident der Cedes AG. «Sie war aber noch viel zu gross.» Aufgegeben hat er die Kamera nicht. «Damit kann man gute Sensoren bauen», glaubte er: für automatische Türen, die sich nicht von Schatten irritieren lassen. 2009 kam das erste Produkt damit auf den Markt.

Revolution im Aufzugsmarkt

Da war die Cedes aber schon ein wichtiger Akteur auf dem Markt für optische Sensoren für Lifte oder Türen: 1991 lieferte Schindler die ersten Lifte mit Lichtvorhängen aus – eine Entwicklung der Cedes. «Damit revolutionierten Schindler und wir den Aufzugsmarkt», sagt Beat De Coi vor den Medien. Anlass ist das 25-Jahr-Jubiläum seiner Cedes AG. Rund 450 Mitarbeiter hat das Unternehmen unterdessen am Hauptsitz in Landquart und in den 17 Gesellschaften weltweit. 25 Prozent Wachstum habe die Cedes bis 2007 jährlich verzeichnet. 2008 wurde eine Abteilung an den US-Konzern Rockwell verkauft, was zusammen mit der Krise das Wachstum kurz unterbrach. Die Cedes Safety & Automation blieb aber auch nach dem Verkauf im «Science Park», dem 2006 bezogenen Hauptsitz der Cedes.

Billiger einkaufen

Die Schweiz sei für die Produkte der Cedes zu klein, sagt Beat De Coi. Die internationale Ausrichtung macht ihr im Moment aber Sorgen. Der starke Franken drücke den Umsatz um elf Prozent, die Gewinne um über einen Viertel. «Die Erträge sind zu tief für Investitionen in der Schweiz», sagt De Coi. Trotzdem will er am Standort festhalten. «Wir müssen noch produktiver werden.» Der starke Franken habe aber auch Vorteile. «Wir versuchen, noch mehr Material in Fremdwährungen einzukaufen.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.