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«Es ist ein spannendes Jahr» Die Mosterei in Oberaach ist in ihrer Art die grösste der Schweiz. Urs Huber ist Geschäftsführer der Landi Aachtal und Ramseier Aachtal AG. Die seit 1995 bestehende Pomog AG wurde in Ramseier Aachtal AG umbenannt.

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Geschäftsführer der Ramseier Aachtal AG und Landi Aachtal. (Bild: Quelle)

Geschäftsführer der Ramseier Aachtal AG und Landi Aachtal. (Bild: Quelle)

«Es ist ein spannendes Jahr»

Die Mosterei in Oberaach ist in ihrer Art die grösste der Schweiz. Urs Huber ist Geschäftsführer der Landi Aachtal und Ramseier Aachtal AG. Die seit 1995 bestehende Pomog AG wurde in Ramseier Aachtal AG umbenannt. Sie ist eine Tochter der Ramseier Suisse AG und Landi Aachtal.

Herr Huber, sind Sie mit der Umbenennung einverstanden?

Natürlich. Pomog war ein Mix-Name, mit dem nur wenige etwas anfangen konnten. Ramseier ist hingegen eine schweizweit bekannte Marke mit positiven Imagewerten, die stark im Markt verankert ist.

Zieht die Umbenennung personelle Änderungen mit sich?

(lacht) Nein, nein. Die Personen bleiben die gleichen wie bis anhin. Es handelt sich tatsächlich lediglich um eine Umbenennung. Eine Namensänderung, die wirklich Sinn macht.

Aber in der Wirtschaft wird selten etwas ohne einen Plan gemacht.

Es geht selbstverständlich auch darum, die Marke Ramseier in der Ostschweiz noch stärker zu positionieren. Wir sehen in der Ostschweiz noch grosses Potenzial und Entwicklungsmöglichkeiten.

Sie sprechen die Lücke an, die die Thurella hinterlassen hat?

Es ist ein spannendes Jahr für uns. Dass die Thurella in Bischofszell nicht mehr presst, eröffnet für uns sowohl bei der Mostobstbeschaffung wie auch im Vertrieb der Marke Ramseier Möglichkeiten. Betreffend Mostobst werden wir erst im Herbst sehen, wohin die Bauern ihre Mostäpfel bringen. Ich bin überzeugt, dass wir bereit sind. Zudem sind wir ein zuverlässiger Partner und können grössere Mengen verarbeiten. Dies haben wir schon in der Vergangenheit bewiesen. Die langjährige Partnerschaft mit den Bauern aus der Region zeugt von Kontinuität.

Noch ist nicht viel los. Ist das die Ruhe vor dem Sturm?

Das kann man so sagen. Dieses Jahr rechnen wir mit einem früheren Erntebeginn, zwei bis drei Wochen eher als sonst.

Die Bäume tragen viele Früchte oder täuscht der Eindruck?

Nein. Ich rechne auch mit einer richtig starken Ernte. Das wird auch für uns eine grosse Herausforderung sein.

Was reizt Sie eigentlich an diesem Job nach mehr als 20 Jahren noch?

Es ist diese Ungewissheit. Man kann viel planen, aber wenn die Lieferungen kommen, wenn die Pressen laufen und die Produktion Fahrt aufgenommen hat, dann ist man ständig gefordert.

Und wohin gehen Sie in die Ferien?

Ich mache mit meiner Frau eine Kreuzfahrt Richtung Ostsee-Baltikum. (bor)