Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

BUSINESS LUNCH

«Transparenz wird wichtiger» Oliver Fiechter schrieb das Buch «Die Wirtschaft sind wir!». Darin beschreibt er die «Ökonomie 3.0» – so heisst auch die Beteiligungsgesellschaft, die er mit den Liechtensteiner Bankern Georg Wohlwend und Thomas Trauth gegründet hat.
Oliver Fiechter Unternehmer und Autor (Bild: Quelle)

Oliver Fiechter Unternehmer und Autor (Bild: Quelle)

«Transparenz wird wichtiger»

Oliver Fiechter schrieb das Buch «Die Wirtschaft sind wir!». Darin beschreibt er die «Ökonomie 3.0» – so heisst auch die Beteiligungsgesellschaft, die er mit den Liechtensteiner Bankern Georg Wohlwend und Thomas Trauth gegründet hat. Sie erwarb kürzlich das Wirtschaftsportal «Moneycab».

Herr Fiechter, das Büro Ihres ISG-Instituts ist aufgelöst. Gibt es das Unternehmen noch?

Die Gesellschaft existiert weiterhin, auch das Büro in Zürich. Ich hatte das Institut gegründet, um eine Entwicklungsidee zu realisieren. Diese Investitionen sind nun abgeschlossen, Referenzprojekte vorhanden. Nach drei intensiven Aufbaujahren beginnt nun die Kommerzialisierungsphase.

Sie haben mit einer Beteiligungsgesellschaft das Wirtschaftsportal Moneycab erworben. Wofür?

Unter anderem beschäftigte sich das ISG in den letzten zwei Jahren intensiv mit dem Banking von Morgen, der Verbindung von Bank und sozialen Netzwerken. Auf dieser Basis baue ich mit meinen neuen Partnern, alles erfahrene Private Banker, einen Web-basierten Finanzdienstleister auf.

Dafür brauchen Sie ein Medienportal?

Unabhängige Beratung und Transparenz wird im Banking immer wichtiger. Die Kunden sollen sich wie in einem sozialen Netzwerk austauschen können und von anderen Usern die relevanten Informationen zu Banken und Produkten bekommen. Damit planen wir, ins Private Banking und in die Vermögensverwaltung einzusteigen.

Ihr Buch heisst «die Wirtschaft sind wir!». Private Banking tönt aber nach vermögenden Kunden.

Als Buchautor schaue ich das Gesamtsystem an. Als Unternehmer sehe ich ein Potenzial bei einer neuen Generation von Privatbankkunden. Diese wollen sich mit ihresgleichen austauschen und selbständig entscheiden, was mit ihrem Geld passiert. Diesem Trend werden wir Folge leisten. In einem weiteren Schritt lässt sich das aber durchaus auch auf das Retail-Banking anwenden.

Sie lösen ein Büro auf und jonglieren zwei Unternehmen. Ist das die Ökonomie 3.0, die Sie im Buch propagieren?

Ja, die Dezentralisierung – man zieht die richtigen Leute für ein Projekt bei und löst es wieder auf, wenn das gemeinsame Ziel erreicht ist.

Wie kommt Ihr Buch an?

Die grössten Abnehmer sind Banken und Beratungsfirmen. Ich freue mich aber über die positiven Rückmeldungen von Kreativen, Architekten, Designern. Das Buch soll seinen Weg finden. Die erste Auflage von 1500 Exemplaren ist bereits verkauft. (ken)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.