BUSINESS-LUNCH: Jonas Muff, Präsident von Start Global: "Die Trends stets vor Augen"

Jonas Muff ist Präsident von Start Global. Er und sein Team sind für den Start Summit am 18./19. März in St. Gallen verantwortlich. Die Konferenz, eine der grössten ihrer Art in Europa, verbindet Studenten, Start-up-Firmen und Investoren.

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Jonas Muff, Präsident Start Global. (Bild: pd)

Jonas Muff, Präsident Start Global. (Bild: pd)

Der Start Summit ist als HSG-Studentenanlass über die Jahre deutlich gewachsen. Nun findet er mit fast 1500 Teilnehmenden erstmals in den Olma-Hallen statt. Woran liegt das?

Das Thema Digitalisierung wird immer relevanter – es interessiert sowohl gesellschaftlich als auch wirtschaftlich. Dazu zählen das Internet der Dinge, digitale Währungen aber auch die Finanztechnologie. Es kommt hinzu, dass wir uns als Organisatoren über die Jahre professionalisiert haben. Zugleich konnten Finanzpartner aus der Wirtschaft gewonnen werden. Ausserdem begrüssen die Region – Stadt und Kanton St. Gallen – Anlässe zu diesen zukunftsträchtigen Themen.

Was ist Ihr persönliches Motiv? Interessieren Sie sich eher für Wirtschaftsfragen oder Technologie?

Jonas Muff, Präsident Start Global. (Bild: pd)

Jonas Muff, Präsident Start Global. (Bild: pd)

Es ist die Verbindung von beidem. Im Zusammenspiel von Wirtschaft und Technologie liegt der Schlüssel, wenn wir die kommenden gesellschaftlichen Herausforderungen lösen wollen. Erfolg haben neue Projekte auf Dauer nur, wenn sie einen unternehmerischen Ansatz verfolgen.

Gerade in diesem Themenfeld wimmelt es von Ideen und Technologien. Wie bewältigen Sie da die Auswahl für den Start Summit?

Zum einen haben wir während des Jahres weltweit Kontakt zu anderen Universitäten und Start-up-Plattformen. Trends wie die wachsende Mobilität und das Internet der Dinge haben wir stets vor Augen, wenn wir Referenten oder Jungfirmen auswählen, die sich dann präsentieren können. Und wir setzen geographische Schwerpunkte. Vor einem Jahr war es Südostasien, diesmal ist es Israel. Es ist die am zweitschnellsten wachsende High-Tech-Region der Welt nach dem Silicon Valley.

Jetzt sind es nur noch wenige Tage bis zum Start. Dank modernster Technologie müssen Sie als Organisatoren wahrscheinlich kaum mehr etwas tun, weil alles vollautomatisiert abläuft. Oder?

Es gibt natürlich immer noch handfeste Dinge, um die wir uns nicht virtuell, sondern real im Alltag kümmern. Dazu gehören viele persönliche Kontakte vor Ort. Ebenso gibt es kurz vor der Veranstaltung noch logistische Herausforderungen, etwa was das Material betrifft. Aber wir sind gut unterwegs. (T. F.)

Beim Business-Lunch stand diesmal Jonas Muff Rede und Antwort. (Bild: Ralph Ribi)

Beim Business-Lunch stand diesmal Jonas Muff Rede und Antwort. (Bild: Ralph Ribi)