Burkhalter eröffnet St.Gallen Symposium

ST.GALLEN. "Wir müssen Brücken bauen zwischen den Generationen": Das sagte Bundespräsident Didier Burkhalter am Donnerstag bei der Eröffnung des 44. St.Gallen Symposium. "The Clash of Genererations" (Kampf der Generationen) ist das Thema des Symposiums.

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Bundespräsident Didier Burkhalter sagt, man müsse den Jungen zuhören und sie ernst nehmen. (Bild: Keystone)

Bundespräsident Didier Burkhalter sagt, man müsse den Jungen zuhören und sie ernst nehmen. (Bild: Keystone)

Auf dem Campus der Universität St. Gallen treffen sich an zwei Tagen 600 Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft und 200 Studierende aus aller Welt und treten miteinander in den Dialog.

Begegnung zwischen den Kulturen am St.Gallen Symposium. (Bild: Urs Bucher)
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Zwischen den Programmpunkten bleibt Zeit für den Austausch. (Bild: Urs Bucher)
Wo und wann ist was? Orientierung in der Fülle an Programmpunkten. (Bild: Urs Bucher)
Verschiedene Generationen treffen sich am Symposium in St.Gallen. (Bild: Urs Bucher)
Entscheidungsträger und Studierende aus aller Welt sind an diesen beiden Tagen in St.Gallen. (Bild: Urs Bucher)
Der Diskussionsstoff geht nicht aus. (Bild: Urs Bucher)
Stilleben mit Smartphone am Rande des Symposiums. (Bild: Urs Bucher)
Part 2: Stilleben mit Smartphone. (Bild: Urs Bucher)
Part 3: Stilleben mit Smartphone. (Bild: Urs Bucher)
Alt Bundesrätin Ruth Metzler und Bischof Markus Büchel gehören zu den Gästen. (Bild: Urs Bucher)
Josef Ackermann (Mitte), Verwaltungsratspräsident der Zurich Insurance Group. (Bild: Urs Bucher)
Josef Ackermann begrüsst Bundespräsident Didier Burkhalter. (Bild: Urs Bucher)
Ständerätin Karin Keller-Sutter begegnet Didier Burkhalter. (Bild: Urs Bucher)
Und auch Ruth Metzler begrüsst Bundespräsident Didier Burkhalter. (Bild: Urs Bucher)
Bundespräsident Didier Burkhalter: "Wir müssen den Jungen zuhören uns sie ernst nehmen." (Bild: Urs Bucher)
Didier Burkhalter hört zu. (Bild: Urs Bucher)
Background Session Focus East Africa mit Linus Gitahi, Bethlehem Alemu, Moderator Pranjal Sharma, Richard Sezibera und Carey Eaton. (Bild: Urs Bucher)
Bethlehem Alemu von der ETH. (Bild: Urs Bucher)
Moderatorin Nina dos Santos, Paul Achleitner (Deutsche Bank), Robert McDonald (The Procter+ Gamble Company) und Brian Behlendorf (Mozilla Foundation, Mithril Capital) in einer Diskussionsrunde. (Bild: Urs Bucher)

Begegnung zwischen den Kulturen am St.Gallen Symposium. (Bild: Urs Bucher)



Im Mittelpunkt der generationenübergreifenden Debatte zum Thema "Kampf der Generationen" soll die wachsende Besorgnis hinsichtlich der sich verändernden Gesellschaftsstruktur und deren Auswirkungen auf die wirtschaftliche Produktivität, das Allgemeinwohl, die politische Stabilität sowie den Zusammenhalt der Gesellschaft stehen.

Den Jungen zuhören
Bundespräsident Didier Burkhalter sagte zur Eröffnung des Symposiums, man müsse den Jungen zuhören und sie ernst nehmen. Das klinge zwar trivial, sagte Burkhalter, aber die junge Generation finde längst in allen Ländern auf dieser Welt Gehör, sagte der Schweizer Aussenminister. Das könne die Stabilität bedrohen.

Eine Aufgabe der Wirtschaft sei es, dafür zu sorgen, dass die Jungen einen Platz fänden auf dem Arbeitsmarkt. Das funktioniere in der Schweiz vergleichsweise gut, weil das Bildungssystem ein gutes sei, sagte Burkhalter. Und: Für ein gutes Zusammenleben zwischen den Generationen brauche es verantwortungsvollen Bürgerinnen und Bürger.

Wertvolles Wissen der Älteren
Gleichsam sei darauf zu achten, dass die älteren Menschen länger im Arbeitsleben bleiben können, wenn sie wollen, sagte Burkhalter: "Das Wissen der älteren Generation ist wertvoll." Wenn die Menschen länger arbeiten, trage das auch zur Sicherung der Sozialwerke bei.

Differenzen zwischen den Generationen habe es schon immer gegeben, sagte Burkhalter. Er würde aber lieber nicht von Kampf oder gar von Krieg sprechen. Man müsse die verschiedenen Generationen als Quelle der Verschiedenheiten betrachten und für Inspirationen nutzen, sagte Bundespräsident und Aussenminister Didier Burkhalter.

Friede als Grundlage
Eine wichtige Grundlage für ein gutes Leben nächster Generationen sei der Friede. Die Schweiz als Bühne für den Dialog könne dazu beitragen, sagte Burkhalter. Als Vorsitzender der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) traf Didier Burkhalter am Mittwoch in Moskau Russlands Präsident Wladimir Putin.

Vor mehreren hundert Wirtschaftsführen und Studenten aus 70 Nationen sagte Burkhalter am Donnerstag in St. Gallen, es gebe Signale der Kooperation in der Ukraine. Auch in der Ukraine brauche es den Dialog zwischen politische Andersdenkenden und zwischen Generationen. (sda)

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