Bundesrätin am «Wifo»

Am 20. Rheintaler Wirtschaftsforum wird im Januar 2014 auch Bundesrätin Simonetta Sommaruga auftreten. Sie wird über die Zuwanderung sprechen.

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Bundesrätin Sommaruga tritt am Rheintaler Wirtschaftsforum auf. (Bild: ky/Peter Klaunzer)

Bundesrätin Sommaruga tritt am Rheintaler Wirtschaftsforum auf. (Bild: ky/Peter Klaunzer)

Alljährlich treffen sich im Januar im Rheintal Hunderte Ostschweizer Unternehmer und andere Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft am Rheintaler Wirtschaftsforum. Sie hören bekannten Referenten zu und diskutieren dann beim Apéro. 2014 bereits zum 20. Mal. Veranstalter Reinhard Frei, Geschäftsführer der Kommunikationsagentur Freicom, ist stolz darauf. «1995 gab es in der Schweiz noch kein solches Forum», sagte er gestern an einer Medienkonferenz. Das Rheintaler Wirtschaftsforum sei so zum Vorbild vieler Tagungen geworden. Bei einigen von ihnen hatte wiederum die Freicom ihre Finger im Spiel.

Bundesrätin in Widnau

Wie in den 19 bisherigen «Wifos» sprechen an der Jubiläumsausgabe am 24. Januar 2014 einige illustre Referenten. Ein Höhepunkt dürfte das Referat von Bundesrätin Simonetta Sommaruga sein, die zum Thema Zuwanderung spricht. Die sei seit «500 Jahren ein Erfolgsfaktor der Schweiz», sagt Frei. Sie sei aber auch ein Thema, das einen Nerv treffe. Ein weiteres wichtiges Thema wird die Bildung sein: Die Freiburger Erziehungswissenschafterin Margrit Stamm spricht ebenso wie der deutsche Philosoph und Autor Richard David Precht, der das Bildungssystem hinterfragt.

Im Talk treffen sich Olympiasiegerin Nicola Spirig und Hockeytrainer Sean Simpson. Was auffällt: Klassische Unternehmer sind im Programm nicht zu finden. Trotzdem passen die Referenten an ein Wirtschaftsforum, findet Frei. «Wenn es um Themen wie Leistung und Motivation geht, kann man vom Sport oder der Bildung viel lernen», meint er.

Theater inszeniert Preis

Neu wird im Januar in Widnau auch die Tanzkompagnie des Theaters St. Gallen mit von der Partie sein. Diese Zusammenarbeit sei eine «Win-Win-Situation», meint Reinhard Frei. «Unser Publikum ist vielleicht nicht so theateraffin», so könne das Theater vielleicht ein neues Publikum gewinnen. Andererseits sei es für das Rheintaler Wirtschaftsforum interessant, die Übergabe des Preises der Rheintaler Wirtschaft auf neue Art zu inszenieren, sagt Frei. «Ich habe aber keine Ahnung, wie das herauskommt.» (ken)