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Bund spurt vor für Bahnen in Südamerika

Grossprojekt Boliviens Staatspräsident Evo Morales soll im Dezember in der Schweiz mit Bundesvertretern eine Absichtserklärung für die Schweizer Teilnahme am Südamerikanischen Jahrhundertprojekt «Tren Bi-oceánico» unterzeichnen. Ein Sprecher des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) bestätigte einen Bericht des «SonntagsBlicks». Ein Arbeitstreffen Morales’ mit Uvek-Vorsteherin Doris Leuthard sowie die Unterzeichnung der Absichtserklärung durch das Bundesamt für Verkehr seien in Vorbereitung. Bei Morales’ Jahrhundertprojekt, für das er nächsten Monat in Europa weibelt, handelt es sich um eine 3750 Kilometer lange Güter- und Personenverkehrsstrecke vom Hafen im brasilianischen Santos am Atlantik durch das Tiefland Boliviens über die Anden hinauf und auf peruanischer Seite wieder hinunter. Es soll 2025 fertiggestellt werden. Bolivien soll die meisten Investitionen tragen, mit Hilfe Chinas und Europas.

Seit Frühjahr ist bereits bekannt, dass sich eine Allianz aus Schweizer und deutschen Firmen für mögliche Aufträge in Position gebracht hat. Zu den teilnehmenden Unternehmen aus der Region zählen Stadler Rail Management (Bussnang) und Leica Geo­systems (Heerbrugg). (sda/red)

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