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Bühler rüstet sich für Zukäufe

Thomas Griesser Kym

Anleihe Um aktuelle und künftige Akquisitionen sowie Investitionen zu finanzieren, geht der Technologiekonzern Bühler an den Kapitalmarkt. Das Unternehmen hat eine Doppeltranchen-Anleihe im Gesamtvolumen von 420 Millionen Franken ausgegeben. Die Tranche A im Umfang von 180 Millionen Franken wird zu 0,1 Prozent festverzinst und Ende 2022 zum Nennwert zurückgekauft. Die länger laufende Tranche B im Umfang von ­ 240 Millionen Franken wird zu 0,6 Prozent festverzinst und Ende 2026 zum Nennwert zurückgekauft. Bühler profitiert dabei von derzeit günstigen Marktbedingungen. Zum einen sind die Zinsen sehr tief, zum anderen ist die Liquidität hoch, was heisst, dass viele Investoren Anlagemöglichkeiten suchen.

Mit der Kapitalaufnahme kann Bühler zum einen den vor zwei Monaten angekündigten Erwerb der Wiener Haas-Gruppe finanzieren, die mit 1750 Angestellten Weltmarktführer ist bei Anlagen zur Herstellung von Waffeln und Keksen. Zum anderen kann Bühler die Investitionen in die Modernisierung der Produktions- und Logistikanlagen sowie in den Innovation Campus in Uzwil weiterführen. Wie Konzernchef Stefan Scheiber sagt, sind Investitionen in Forschung & Entwicklung sowie in den Aufbau digitaler Geschäftsmodelle Schlüsselfaktoren. Drittens schafft sich Bühler dank der Anleihen die finanzielle Handlungsfähigkeit, auch künftig Investitionen und potenzielle Akquisitionen zu stemmen.

Thomas Griesser Kym

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