Briten drängen auf neue Pakte

LONDON. Die neue britische Regierung drängt auf eine rasche Klärung wichtiger Handelsbeziehungen nach dem Brexit-Votum. Handelsminister Liam Fox kündigte in der «Sunday Times» Neuverhandlungen mit Partnerländern an. Dazu werde er bald in die USA reisen.

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LONDON. Die neue britische Regierung drängt auf eine rasche Klärung wichtiger Handelsbeziehungen nach dem Brexit-Votum. Handelsminister Liam Fox kündigte in der «Sunday Times» Neuverhandlungen mit Partnerländern an. Dazu werde er bald in die USA reisen. Mit Kanada habe er bereits am Freitag «sehr erfolgreiche» Handelsgespräche geführt. Fox strebt nach eigenen Worten rund ein Dutzend Vereinbarungen mit Ländern ausserhalb der EU an. Sie sollen stehen, wenn Grossbritannien die EU verlässt. Besonders wichtig ist den Briten ein Abkommen mit den USA. Deren Präsident Barack Obama hatte allerdings gewarnt, im Falle eines Brexit würde sich Grossbritannien am «Ende der Warteschlange» wiederfinden. Wichtiger sei ein Abkommen mit der EU. Die 14. Verhandlungsrunde mit dieser über das Abkommen namens TTIP ist allerdings am Freitag ohne neue Ergebnisse zu Ende gegangen. Zudem macht der Brexit TTIP für die USA weniger attraktiv. (rtr)