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Brauerei Schützengarten mit leichtem Umsatzplus

Die Brauerei Schützengarten St.Gallen hat den Umsatz im abgelaufenen Braujahr 2015/2016 leicht gesteigert, obwohl der Schweizer Biermarkt stagnierte. Immer wichtiger werden die Bierspezialitäten.
Schützengarten konnte leicht zulegen, obwohl in der Schweiz weniger Bier getrunken wurde. (Bild: Urs Bucher/Archiv)

Schützengarten konnte leicht zulegen, obwohl in der Schweiz weniger Bier getrunken wurde. (Bild: Urs Bucher/Archiv)

Schützengarten habe sich im schwierigen Umfeld behauptet, sagte der Vorsitzende der Geschäftsleitung, Reto Preisig, am Dienstag vor den Medien. Obwohl der Bierabsatz in der Schweiz wegen des verregneten Frühlings und Frühsommers um 0,6 Prozent zurück ging, konnte die St.Galler Brauerei leicht zulegen.

Zahlen gibt Schützengarten nicht bekannt. Laut Preisig blieben die Getränkeverkäufe (Bier und Mineralwasser) insgesamt stabil. Nicht befriedigend war der Absatz im Detailhandel. Dafür habe man mit den eigenen Getränkemärkten ein «schönes Wachstum» erzielt. Es resultierte ein positives Finanzergebnis.

Bei den Konsumenten im Trend liegen Bierspezialitäten. So lancierte Schützengarten 2016 neu ein Indian Pale Ale und ein Chocolate Sweet Stout. Spezialbiere machten bei Schützengarten 40 Prozent der Produktion aus, anteilsmässig doppelt so viel wie bei den Schweizer Brauereien insgesamt.

Tessiner Brauerei gekauft
Im April 2016 kaufte Schützengarten aus dem Konkurs der Tessiner Kleinbrauerei Birrificio Ticinese San Martino in Stabio deren Anlagen. Inzwischen produziert die Tessiner Brauerei mit vier Angestellten − noch immer unter dem Namen San Martino − Biere für den regionalen Markt.

Die Produktion in Stabio ist mit rund 2000 Hektolitern pro Jahr relativ klein. Schützengarten bezifferte den Gesamtabsatz im Braujahr 2014/2015 auf 300'000 Hektoliter und die eigene Produktion auf gut 170'000 Hektoliter. Schützengarten ist die zweitgrösste unabhängige Schweizer Brauerei hinter Locher in Appenzell.
2015/2016 hat das St.Galler Familienunternehmen 7,5 Millionen in seinen Standort beim Olma-Areal investiert: Für 2,5 Millionen Franken wurde das Bierlager aufgestockt und für 5 Millionen Franken die Flaschenfüllerei erneuert, wie die Verantwortlichen an der Medienkonferenz erklärten. (sda)

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