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Bioforce ruht nicht und geht neue Wege

«Gute Besserung» – heute meist «rasche Besserung» – wünscht man sich allenthalben. Mit einem Projekt für ein Naturheilprodukt ist ein Team der Fachhochschule St. Gallen für den WTT Young Leader Award nominiert.
Umgeben von Fitmachern – Andreas Leng und die Studierenden inmitten von Sonnenhüten. (Bild: PD)

Umgeben von Fitmachern – Andreas Leng und die Studierenden inmitten von Sonnenhüten. (Bild: PD)

In Roggwil blickt man über ein Meer purpur-leuchtender Blüten mit orangen «Köpfchen»: felderweise Sonnenhüte – auf lateinisch «Echinacea purpurea». Es sind die heilenden Nachkommen von Samen, die ein gewisser Alfred Vogel einst von einer Reise ins Thurgau brachte. Die Firma Bio-force pflanzt sie heute selber biologisch an und gewinnt aus ihnen jene Tröpfchen, die viele von uns zu sich nehmen, wenn die nächste Erkältung droht.

«Auf diesem Erfolg wollen wir uns nicht ausruhen», sagt Entwicklungschef Andreas Leng. «Wir wollen innovativ bleiben.» Die Welt verändere sich und mit ihr die Bedürfnisse seiner Kunden. Heute müsse beispielsweise alles rasch gehen. «Das gilt auch für die Gesundung», so Leng. Während sein Labor an neuen Rezepturen tüftelt, beauftragte er ein internationales Studierendenteam der Fachhochschule St. Gallen (FHS) mit einer Marktforschung in Grossbritannien, Kanada, Slowenien, Holland und der Schweiz: Was wollen die Kunden? Welche Anwendungsformen sind gefragt? Wie kann ein solches Produkt positioniert und beworben werden?

«Eine Umfrage in fünf Ländern mit sechs Sprachen zu gestalten ist nicht ohne», sagt der FHS-Student Lucien Mühlebach (Freienbach) rückblickend. Wie gelangt man an die richtigen ­Leute? Gemeinsam mit Alessio Scheiwiller (Gossau), Raphael Stein (Rorschacherberg), Altina Fetoshi (St. Gallen) und Austauschstudierenden aus Japan, Thailand und den USA hatte er eine Idee: Sie bewarben ihre Onlineumfrage mit Facebook-Werbung und waren damit erfolgreich. Knapp tausend Leute machten mit. Weitere wurden danach telefonisch befragt. FHS-Coach Ronald Ivancic findet, seine «Schützlinge» seien durchdacht an die komplexe Markt- forschung gegangen: «Mit der Facebook-Umfrage konnten sie das Budget tief halten, interkulturelle Hürden meisterten sie bravourös.» Und Leng freut sich: «Wir wissen nun, welche Preise geboten sind, welche Attribute unser Produkt aufweisen soll, und welche Anwendungen die Kunden wünschen.» (red)

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