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BIER: Spezialitäten bringen Schützengarten ein leichtes Umsatzplus

Die Brauerei Schützengarten St. Gallen hat den Umsatz im abgelaufenen Braujahr 2016/2017 leicht gesteigert, obwohl der Schweizer Biermarkt stagnierte. Das Unternehmen setzt immer stärker auf Bierspezialitäten.
Schützengarten konnte den Umsatz leicht steigern. (Bild: Urs Bucher)

Schützengarten konnte den Umsatz leicht steigern. (Bild: Urs Bucher)

Schützengarten habe sich im schwierigen Umfeld behaupten können, sagte der Vorsitzende der Geschäftsleitung, Reto Preisig, am Dienstag vor den Medien. Der Bierkonsum in der Schweiz blieb mit 4,76 Millionen Hektolitern und einem Minus von 0,2 Prozent (Vorjahr: -0,6 Prozent) praktisch stabil. «Unser Biergeschäft hat sich analog zum Gesamtmarkt entwickelt», sagte Preisig.
Detaillierte Zahlen gibt die zweitgrösste unabhängige Schweizer Brauerei nicht bekannt. Die gesamte Getränkeverkäufe (Bier und Mineralwasser) der St.Galler Brauerei stiegen um 3,8 Prozent. Das schöne Wetter im Juni habe Schützengarten einen Rekordwert beschert. Mehr erwartet wurde laut Preisig im Detailhandel, wo die Wachstumsziele nicht ganz erreicht wurden. Auffällig sei der anhaltend rückläufige Trend des Bierkonsums in der Gastronomie.

Bierspezialitäten im Trend

Bei den Konsumenten immer beliebter sind die Bierspezialitäten. Spezialbiere machen bei Schützengarten 40 Prozent der Produktion aus, anteilsmässig doppelt so viel wie bei den Schweizer Brauereien insgesamt. Mit dem Vadian Pale Ale wurde zum 500-Jahr-Jubiläum der Reformation ein weiteres Craft Beer lanciert. Zur 75. Olma entwickelte die Brauerei zudem ein spezielles Jubiläumsbier.

«Das Olma-Bier enthält den speziellen Aromahopfen Opal», sagte der Technische Direktor Martin Ketterer. Der Hopfen werde im Zürcher Weinland exklusiv für Schützengarten angebaut und konnte 2016 erstmals geerntet werden.

Bei der Herstellung ihrer Biere will Schützengarten noch mehr auf Rohstoffe aus der Schweiz und der Region setzen, sagte Ketterer: «Wir haben mit der Saatsgutgenossenschaft Flawil Sortenversuche durchgeführt, um herauszufinden, welche Gerstensorten sich für den Anbau auf Höhenlage um 700 Meter speziell gut eignen.»

Die Versuche sind abgeschlossen. 2018 werden 12 Vertragslandwirte auf 20 Hektaren ausgewählte Braugerste für Schützengarten anbauen und schliesslich 120 Tonnen einheimische Braugerste liefern.

Nicht nur ins Marketing will Schützengarten investieren. Im ehemaligen Restaurant Dufour an der St.Galler Bahnhofstrasse plant die Brauerei eine Gasthausbrauerei. (sda)

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