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Bezahlen mit Samsung Pay

Mobiles Zahlen Die Familie der Bezahl-Apps wird um ein Mitglied reicher. Ab 23. Mai können auch Schweizer mit Samsung Pay bezahlen. Dabei können Nutzer statt der Kreditkarte einfach ihr Smartphone ans Terminal halten. Ralf Beyeler, Digitalexperte des Vergleichsdiensts Verivox, nennt Samsung Pay eine «gleichwertige Alternative für Kunden, die Apple nicht mögen». Der US-Konzern ist mit seiner Bezahl-App bereits in der Schweiz angekommen. Sowohl Apple Pay als auch Samsung Pay funktionieren weltweit, und sie sind laut Beyeler «einfach zu registrieren und zu bedienen». Bei beiden Systemen wird eine Kreditkarte im Smartphone verknüpft, bezahlen kann man an allen Kontaktlos-Kassen, wo auch Kreditkarten akzeptiert werden. Die Nachteile: Apple Pay läuft nur auf iPhones, Samsung Pay nur auf Samsung-Smartphones. Noch gewichtiger: Beide Systeme können erst mit wenigen Schweizer Kreditkarten genutzt werden. Bei Samsung Pay zum Start dabei sind lediglich Mastercard- und Visa-Karten von Cornèrcard, Bonus Card und Swiss Bankers. Anders gesagt: Nicht unterstützt von Samsung Pay werden die Kreditkarten der Swisscard, Cembra Moneybank, Postfinance, UBS und Viseca.

Hintergrund dürfte sein, dass viele Schweizer Banken auf ihr eigenes Zahlungssystem namens Twint setzen, das sie als Konkurrenz zu Apple Pay und Samsung Pay positionieren. Die Bezahl-App Twint kann mit einer Kreditkarte verknüpft werden oder mit einer Bankverbindung, wobei das Bankkonto des Nutzers direkt bei der Zahlung belastet wird. Zudem gibt es auch eine neutrale Twint-App, die mit Prepaid-Guthaben gefüttert werden kann. Im Weiteren kann man mit Twint Geld an Freunde schicken re­spektive von diesen empfangen. Der grosse Nachteil: Twint funktioniert nur in der Schweiz und kämpft seit der Fusion mit Paymit mit technischen Problemen.

Beyelers Fazit: Im Markt für mobiles Zahlen räumt er Apple Pay und Samsung Pay grosse Chancen ein, weil es «einfache, weltweit einsetzbare Systeme» seien. Twint dagegen werde sich, obwohl Banken darauf als gemeinsame Branchenlösung setzen, «als nationales System nicht durchsetzen». Auch betreffend der Apps von Postfinance und Migros ist Beyeler skeptisch. (T. G.)

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