Baugewerbe boomt – weniger Arbeitslose

Die Arbeitslosenzahlen in den Ostschweizer Kantonen sind im Juni wie in der ganzen Schweiz erneut zurückgegangen. In Innerrhoden gab es mehr Arbeitslose.

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Die Arbeitslosenzahlen in den Ostschweizer Kantonen sind im Juni wie in der ganzen Schweiz erneut zurückgegangen. In Innerrhoden gab es mehr Arbeitslose. Dort stieg die Arbeitslosenzahl im Juni um 10 auf 54, was einer Arbeitslosenquote von 0,7 Prozent (+0,1) entspricht, wie den jüngsten Zahlen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) zu entnehmen ist.

Appenzell Innerrhoden hat ex aequo mit Obwalden aktuell den tiefsten Wert in der ganzen Schweiz. In Ausserrhoden lag die Quote bei 1,3 Prozent (–0,1). Die Zahl der Erwerbsfähigen, die Ende Juni ohne Job waren, sank um 24 auf 362. Ebenfalls bei 1,3 Prozent (–0,6) stand die Quote Ende Juni in Graubünden. Die Zahl ging um 580 zurück auf 1358. Die Gründe: Die Gastronomie rekrutierte für die Sommersaison, und das Baugewerbe boomt.

In St. Gallen und dem Thurgau sank die Quote im Juni jeweils um 0,1 auf 2,1 Prozent. In St. Gallen waren 5165 Personen (–107) ohne Job, im Thurgau waren 2547 (–140) Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. In Schaffhausen blieb die Arbeitslosenquote im Juni unverändert bei 2,1 Prozent. (sda)