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Banken bauen trotz Erholung Stellen ab

Finanzplatz In der Schweiz sind in der Bankbranche im ersten Halbjahr 2017 netto rund 1000 Stellen verschwunden. Obwohl sich das Geschäftsumfeld verbessert hat, werden die Personalbestände weiter zurückgehen, wie Martin Hess, Leiter Wirtschaftspolitik bei der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg), prognostiziert. Im ersten Semester strichen die Banken in der Schweiz 5214 Stellen, wie eine Umfrage der SBVg ergab. Im gleichen Zeitraum wurden 4243 Stellen neu geschaffen. Im Ausland schufen die Banken 283 Stellen.

Gefragt seien Fachspezialisten, besonders im Private Banking und in der institutionellen Vermögensverwaltung, sagte Hess gestern vor den Medien. Weitere Rückgänge würden dagegen im Backoffice erwartet. Bereits im letzten Jahr ging der Personalbestand in Vollzeitstellen gerechnet bei den Banken in der Schweiz um 1660 auf 101382 zurück. Gleichzeitig sank die Zahl der Bankinstitute um 5 auf 261, wie dem jüngsten Bankenbarometer zu entnehmen ist.

Überdurchschnittlich fiel vergangenes Jahr der Abbau bei Banken aus, die stark dem internationalen Wettbewerb ausgesetzt sind: Grossbanken, Auslandbanken und Privatbanken. In der Vermögensverwaltung wüchsen die asiatischen Finanzzentren Hongkong und Singapur schneller als der Finanzplatz Schweiz. Bei den Kantonalbanken blieb der Personalbestand stabil. Regionalbanken und Sparkassen, Raiffeisenbanken sowie Börsenbanken haben 2016 rund 500 zusätzliche Stellen geschaffen. (sda)

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