Bankaktien nach Brexit weiter unter Druck

ZÜRICH. Zahlreiche Aktien haben gestern vormittag erneut an Wert eingebüsst. Im Fokus der Anleger standen zum Wochenbeginn Bankenwerte. Somit setzte sich die Talfahrt vom Freitag fort, als die Briten ihren Referendum-Entscheid zum Brexit bekanntgegeben hatten.

Drucken
Teilen

ZÜRICH. Zahlreiche Aktien haben gestern vormittag erneut an Wert eingebüsst. Im Fokus der Anleger standen zum Wochenbeginn Bankenwerte. Somit setzte sich die Talfahrt vom Freitag fort, als die Briten ihren Referendum-Entscheid zum Brexit bekanntgegeben hatten. Die Verliererliste an der Schweizer Börse führten die Titel der Grossbank Credit Suisse an, die um über 10% auf 10.10 Fr. einbrachen. Auch bei der UBS ging es nach unten. Allerdings sanken die UBS-Aktien bis zum frühen Nachmittag «nur» um 7% auf 12.61 Franken.

Auch international ging es bei Bankwerten deutlich nach unten. Der europäische Bankenindex fiel um 7,7% auf ein Vierjahrestief von 119,13 Zählern. Die Papiere der Royal Bank of Scotland brachen um 23% ein. Die Titel haben damit allein in den vergangenen beiden Tagen rund 37% ihres Werts eingebüsst, so viel wie noch nie. Die Aktien der Grossbank Barclays verloren rund 18%. Als Hauptgrund für diese Entwicklung an den Kapitalmärkten wird unter Börsianern auch hier die extreme Verunsicherung über den Fortgang der Wirtschaft nach dem Brexit-Entscheid genannt. (sda)