Bank am Bellevue beschwert sich

Zürich. Die Bank am Bellevue wehrt sich gegen die Vorwürfe, Giorgio Behr bei seinem Einstieg beim Schleifmittelhersteller Sia Abrasives in unzulässiger Weise geholfen zu haben. Das Institut zieht einen Entscheid der Eidg. Finanzmarktaufsicht (Finma) an das Bundesverwaltungsgericht weiter.

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Zürich. Die Bank am Bellevue wehrt sich gegen die Vorwürfe, Giorgio Behr bei seinem Einstieg beim Schleifmittelhersteller Sia Abrasives in unzulässiger Weise geholfen zu haben. Das Institut zieht einen Entscheid der Eidg. Finanzmarktaufsicht (Finma) an das Bundesverwaltungsgericht weiter. Die Finma hatte der Bank eine schwere Verletzung ihrer Organisations- und Gewährspflichten vorgeworfen. Behr wird beschuldigt, im Jahr 2008 beim Aufbau seiner Beteiligung beim Thurgauer Unternehmen Meldepflichten verletzt zu haben. Laut Finma hatte die Bank am Bellevue Titel auf Rechnung ihrer Kunden erworben und bei diesen «parkiert», obwohl geplant gewesen sei, die Aktien an Behr weiterzuverkaufen. So habe die Bank Behr geholfen, seine Beteiligung heimlich aufzubauen. Auch Behr hat angekündigt Beschwerde gegen die Strafanzeige zu erheben. (sda)