Dürre

Axpo rechnet wegen Trockenheit mit Einbussen

Nicht nur Natur und Schiffahrt sind von der Dürre betroffen: Wegen der tiefen Flusspegel der Nordschweizer Flüsse erwartet der Aargauer Stromkonzern Axpo Engpässe bei der Stromproduktion.

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Flusskraftwerk der Kraftwerke AG Nordwestschweiz bei Eglisau (ZH)

Flusskraftwerk der Kraftwerke AG Nordwestschweiz bei Eglisau (ZH)

Keystone

Die Axpo rechnet mit deutlichen Einbussen: «Auf den April bezogen, haben wir Ausfälle bis zu einem Drittel aus der Produktion der Flusskraftwerke», sagt Axpo-Sprecher Erwin Schärer gegenüber der «Tagesschau».

Grund dafür ist der geringe Niederschlag der letzten Wochen. Die Flüsse im Mittelland und im Jura führen wenig Wasser, wodurch die Kraftwerke weniger Strom produzieren können. Da 25 Prozent des Schweizer Stroms aus solchen Flusskraftwerken stammt, kommt es unweigerlich zu einem Engpass.

Eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht. Dafür bräuchte es zwischen 50 und 80 Milimeter Niederschlag innerhalb 72 Stunden, so SF Meteo. Danach sieht es zurzeit jedoch nicht aus.

Strom aus Stauseen und aus dem Ausland muss den Mangel so lange ausgleichen. (ldu)