Autoneum sieht auch Chancen

BERN. Der Schweizer Autozulieferer Autoneum sieht sich vom VW-Abgas-Skandal kaum negativ betroffen. Autoneum-Chef Martin Hirzel wittert sogar Chancen. Er rechnet mit einer strengeren Durchsetzung von CO2- und Lärmvorschriften.

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BERN. Der Schweizer Autozulieferer Autoneum sieht sich vom VW-Abgas-Skandal kaum negativ betroffen. Autoneum-Chef Martin Hirzel wittert sogar Chancen. Er rechnet mit einer strengeren Durchsetzung von CO2- und Lärmvorschriften. «Die Autobauer sind daher noch stärker auf Zulieferer angewiesen, die ihnen bei Gewichtseinsparungen, Lärmschutz und Aerodynamik helfen können», sagt Hirzel im Interview mit der «Sonntags-Zeitung». Negative Auswirkungen der Manipulationen bei VW sieht der Autoneum-Chef kaum. Bei den Autoverkäufen stellt Hirzel keine Veränderungen fest. Einen Nachfragerückgang erwartet er nicht. (sda)