«Auszeit hat sich gelohnt»

ST. GALLEN. Grössere Firmen gönnen Mitarbeitenden ab einer gewissen Führungsstufe eine offizielle Auszeit. Dass auch der oberste Chef eines grossen Unternehmens während zweier Monate ein solches Sabbatical nimmt, ist in der Schweiz eher selten. Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz hat es gemacht – und empfiehlt es weiter.

Thorsten Fischer
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Pierin Vincenz, operativer Chef der Raiffeisen-Gruppe Schweiz. (Bild: Ralph Ribi)

Pierin Vincenz, operativer Chef der Raiffeisen-Gruppe Schweiz. (Bild: Ralph Ribi)

Morgen Freitag präsentiert Raiffeisen seine neusten Geschäftszahlen. Vor rund drei Monaten hatte Pierin Vincenz, Chef von Raiffeisen Schweiz, allerdings noch ganz andere Dinge im Kopf – Tausende Kilometer entfernt vom Raiffeisen-Hauptsitz in St. Gallen. Und das ganz bewusst: Im Rahmen einer Auszeit, einem Sabbatical, war Vincenz in verschiedenen Ländern auf Reisen.

Was es zur Umsetzung braucht

«Die Auszeit hat sich gelohnt», sagt Vincenz im Gespräch. Entscheidend für eine erfolgreiche Umsetzung des Sabbaticals sei Vertrauen, aber auch Disziplin und Respekt. «Man muss seine Dossiers wirklich abgeben und nicht insgeheim Pendenzen anhäufen», betont Vincenz. Und auch erkennen: Es läuft in der Arbeitswelt letztlich auch während der Abwesenheit des Chefs weiter.

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