Auslandkunden: Postfinance kündigt Depots

BERN. Postfinance kündigt nach den Kreditkarten – wie von dieser Zeitung berichtet (vgl. Ausgabe vom 22. Juli) – nun auch die Wertschriftendepots für Kunden mit Wohnsitz im Ausland.

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BERN. Postfinance kündigt nach den Kreditkarten – wie von dieser Zeitung berichtet (vgl. Ausgabe vom 22. Juli) – nun auch die Wertschriftendepots für Kunden mit Wohnsitz im Ausland. Betroffen von der Änderung sind auch Auslandschweizer, für die das Unterhalten von Bankbeziehungen mit der Schweiz ohnehin immer schwieriger wird. Postfinance bestätigte einen Bericht des «Tages-Anzeigers». Als Grund für die Änderung gibt Postfinance die zunehmenden regulatorischen Vorgaben an, mit denen Schweizer Finanzinstitute im grenzüberschreitenden Geschäft mit Kunden im Ausland konfrontiert seien.

Die regulatorischen Anforderungen hätten sich enorm verschärft, was den Aufwand in die Höhe getrieben habe, sagte Postfinance-Sprecher Johannes Möri. «Die Kunden bekommen ein Schreiben mit einer Kündigungsfrist von 30 Tagen», erklärte er weiter. «Wir übernehmen die Transferkosten für die Übertragung der Wertschriften an eine andere Bank», hält Postfinance dazu fest. (sda)