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Aufschwung mit Verspätung

Die ETH-Konjunkturforschung KOF korrigiert ihre Prognosen für den Schweizer Tourismus nach unten.
Stefan A. Schmid/Zürich

Der Winter 2015/16 war eine Katastrophe: Das Wetter und die Schneeverhältnisse schlecht, der Franken stark. Um über 4% gingen die Übernachtungszahlen in der Schweizer Alpenhotellerie zurück. Die gute Nachricht lautet: Die anstehende Wintersaison 2016/17 dürfte besser werden. Die schlechte: Der Aufschwung im Schweizer Tourismus lässt weiter auf sich warten. Die Hotellerie im Alpenraum wird bestenfalls stagnieren und erst im Sommer 2017 wieder leicht wachsen. So lassen sich die jüngsten Prognosen der KOF zusammenfassen. Hatte sie im Juni noch ein Plus von 1,6% bei den Logiernächten für diesen Winter in Aussicht gestellt, ist diese Erwartung nun auf 0,6% geschmolzen.

KOF-Leiter Jan-Egbert Sturm führt dies darauf zurück, dass die Lage mit Blick auf die ausländischen Gäste angespannt bleibt. Sorgen bereiten vor allem die britischen und deutschen Gäste. Während in Grossbritannien der Brexit auf die Stimmung der Konsumenten drückt und das Pfund auf Talfahrt geschickt hat, dürften die Logiernächte deutscher Gäste diesen Winter die achte Saison in Folge sinken, um 2,5%. Im Gegensatz dazu halten die heimischen Gäste dem Ferienland Schweiz die Treue: Bei ihnen wird ein Plus von 1% erwartet.

Einen schwierigen Winter erwartet die KOF auch für die Bergbahnen. Die letzte Saison war mit einem Minus von 4,4% die dritte in Folge mit rückläufigen Ersteintritten. Diesen Winter dürften die Frequenzen der Bahnen analog zu den Logiernächten in den grossen Wintersportregionen noch um gut 1% sinken.

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