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Auflagen für ­Anleihengeschäfte mit Venezuela

Banken Die Credit Suisse (CS) untersagt ihren Mitarbeitern den Handel mit bestimmten Venezuela-Anleihen. Geschäfte mit der Regierung Venezuelas und staatlichen Agenturen müssten genehmigt werden. Das geht aus einem internen Schreiben der Grossbank hervor. Es soll geprüft werden, ob Risiken für die Reputation des Geldhauses bestehen. Die CS wolle nicht in Geschäfte mit einer Regierung verwickelt sein, die Menschenrechte verletzt. Ein Sprecher der Bank bestätigte auf Anfrage den Inhalt des Schreibens.

Die zweite Schweizer Grossbank UBS äussert sich gegenüber der Nachrichtenagentur SDA nicht konkret über dieses Thema: «Die UBS hat einen global geltenden Standard definiert, wonach mindestens die jeweils aktuell erlassenen Sanktionen der Schweiz, der UNO, der EU und der USA berücksichtigt und weltweit umgesetzt werden», schreibt sie.

Wegen Transaktionen mit ­Venezuela-Anleihen haben sich Banken in der Vergangenheit bereits scharfe Kritik gefallen lassen müssen, so etwa die US-Investmentbank Goldman Sachs. Ende Mai attackierte die venezolanische Opposition die Bank wegen des Aufkaufs von Anleihen des staatlichen Ölkonzerns PDVSA. Goldman Sachs hatte Medienberichten zufolge PDVSA-Anleihen über ­einen Nennwert von 2,8 Milliarden Dollar für rund 865 Millionen Dollar erworben. (sda)

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