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ARBONIA: Im Markt besser abgestützt

Die Umsatzzahlen 2017 zeugen vom weiteren Umbau des Bauausrüsters Arbonia. Er hat an Boden gewonnen und plant für das Sanitärgeschäft eine eigene Division.
Thorsten Fischer
Die Thurgauer Arbonia ist weltweit in mehr als 70 Ländern aktiv. (Bild: PD)

Die Thurgauer Arbonia ist weltweit in mehr als 70 Ländern aktiv. (Bild: PD)

Thorsten Fischer

«Kein Stein ist auf dem anderen geblieben», sagte Firmenchef Alexander von Witzleben im Interview, als er vergangenes Jahr den Umbau der AFG zur Arbonia Revue passieren liess. Nun liegen die Umsatzzahlen zu diesem Geschäftsjahr vor. Die Gewinnzahlen werden an der Bilanzmedienkonferenz am 27. Februar bekanntgegeben.

Wie in Jahren mit grösseren Übernahmen und Verkäufen ­üblich, variieren die Umsätze, je nachdem was neu – oder nicht mehr – dazu gerechnet wird. Insgesamt zeigt sich aber, dass Arbonia aus praktisch allen Betrachtungswinkeln den Gesamtumsatz steigern konnte.

Sprung dank Looser und Koralle

Laut Arbonia erreichte der Umsatz im Jahr 2017 – die aufgegebenen Geschäftsbereiche Condecta und Forster Profilsysteme noch eingerechnet – 1,38 Milliarden Franken. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einer Zunahme von 39 Prozent. Nimmt man ausschliesslich den Umsatz der fortzuführenden Geschäftsbe­reiche, ergibt sich ein Plus von 36 Prozent auf 1,25 Milliarden. Die erstmals ganzjährig konsolidierten Firmen von Looser sowie der in der Sanitärtechnik tätigen Koralle haben damit zweifellos zum Vorankommen der Gruppe beigetragen. Wenn man Währungseffekte und Akquisitionen herausrechnet, kommt Arbonia immer noch auf ein Wachstum im einstelligen Prozentbereich aus eigener Kraft. «Die Markt­erwartungen betreffend Umsatz sind erreicht respektive übertroffen worden», schreibt die speziell in den Vorjahren gebeutelte ­Arbonia. Einen weiteren Wendepunkt zum Positiven hatte der Bauzulieferer bereits Mitte 2017 erreicht. Damals erwirtschaftete das Thurgauer Unternehmen ein Konzernergebnis von 5,4 Millionen Franken – nach roten Zahlen in der Vorjahresperiode.

Zur eigenen Division gemausert

Mit der Integration von Koralle erreicht das Sanitärtechnik-Geschäft eine neue Grösse. Aus diesem Grund steigt das bisher in der Division Gebäudetechnik angesiedelte Geschäft zur eigenständigen Division Sanitär innerhalb der Arbonia-Gruppe auf. Das soll auch die strategische Weiterentwicklung vereinfachen.

Die anderen Aktivitäten – das sind die Fachbereiche Heizung-Lüftung-Klima – werden in der neugegründeten Division HVAC (Heating, Ventilation and Air Conditioning) zusammengefasst. Ulrich Bornkessel, bisheriger Leiter der Business-Einheit Klima- und Lüftungstechnik, wird laut Mitteilung die Führung dieser Division übernehmen. Zudem erweitert er die Konzernleitung als zusätzliches Mitglied.

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