Arbeitswelt muss sich wandeln

LUZERN. Die Sozialpartnerschaft soll so ausgestaltet sein, dass sie auch den Arbeitgebern bessere Bedingungen bringe. Dies hat Gian-Luca Lardi, Präsident des Schweizerischen Baumeisterverbandes (SBV), gestern in Luzern gefordert.

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LUZERN. Die Sozialpartnerschaft soll so ausgestaltet sein, dass sie auch den Arbeitgebern bessere Bedingungen bringe. Dies hat Gian-Luca Lardi, Präsident des Schweizerischen Baumeisterverbandes (SBV), gestern in Luzern gefordert. In der Sozialpartnerschaft brauche es Fortschritte, sagte Lardi am «Tag der Bauwirtschaft». Die Baumeister könnten nur effizient bauen und mit der internationalen Konkurrenz mithalten, wenn die Arbeitswelt einen Wandel vollziehe.

Lardi forderte, dass die Sozialpartnerschaft so verändert werde, dass nicht nur die Arbeitnehmer, sondern auch die Arbeitgeber von besseren Bedingungen ausgehen können. Die Realität sehe anders aus. Lardi bezog sich auf die Verlängerung des Landesmantelvertrages. Der Bundesrat habe zwar die Einsprachen abgewiesen und diesen auf den 1. Juli allgemeinverbindlich erklärt. Trotzdem gebe es wieder Streikaufrufe. Wer sich um die Friedenspflicht foutiere, habe nicht begriffen, worum es in der Sozialpartnerschaft gehe, erklärte Lardi. Die Friedenspflicht sei der zentrale Mehrwert, den die Unternehmer von der Sozialpartnerschaft hätten. Sie bringe Ruhe auf die Baustellen. Ohne diese habe kein Baumeister Interesse an einem Gesamtarbeitsvertrag.

Gast am Tag der Bauwirtschaft war Bundesrat Alain Berset. Er warb laut einer SBV-Mitteilung für seine Reform der Altersvorsorge. (sda)