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Arbeitsmarkt kommt langsam ins Lot

Erholung Vielen Unternehmen geht es finanziell wieder besser. Auch auf dem Arbeitsmarkt entspannt sich die Lage allmählich. Die Arbeitslosenquote ging im Gesamtjahr 2017 leicht zurück. Sie liegt mit 3,2 Prozent um 0,1 Prozentpunkte tiefer als 2016. Etwas mehr als 143000 Personen waren ohne Arbeit. Das sind 6000 weniger als 2016 .

Im vergangenen Dezember hat sich die landesweite Arbeitslosenquote allerdings von 3,1 Prozent im Vormonat auf 3,3 Prozent erhöht (kantonale Zahlen siehe Tabelle). Doch die Zunahme hat ausschliesslich saisonale Gründe. In der kalten Jahreszeit wird beispielsweise weniger gebaut, die Arbeitslosigkeit auf dem Bau nimmt zu. Mit dem schwindenden Schnee im Frühling schmilzt dann auch die Arbeitslosenquote wieder. Fürs Gesamtjahr 2018 rechnet das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mit weiterer Entspannung und einer Arbeitslosenquote von 2,9 Prozent. Zum letzten Mal lag die Quote 2012 so tief. Folgt die Lage auf dem Arbeitsmarkt ihrem typischen Verlauf, dann wird der Aufschwung allmählich auch bei den älteren Arbeitslosen ankommen.

Stellenmeldepflicht: Onlineportal steht bereit

Am 23. Januar öffnet das Seco zudem das Onlineportal «arbeit.swiss», über das die Stellenmeldepflicht umgesetzt wird. Bei der Stellenmeldepflicht handelt es sich um den «Inländervorrang light». Arbeitgeber in Berufsarten mit besonders hoher Arbeitslosigkeit müssen offene Stellen den Arbeitsämtern melden. Mit der Umsetzung würden die Stellensuchenden, die bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben seien, besser gestellt, hiess es. Ihnen stehen auf dem Portal Informationen über Stellen mit einem zeitlichen Vorlauf von fünf Tagen zur Verfügung. Sie erhalten daher bei Bewerbungen einen Zeitvorsprung. Zusätzlich übermittelt die Arbeitsvermittlung innerhalb von drei Tagen passende Dossiers an Arbeitgeber, die Stellen ausgeschrieben haben. Diese laden geeignete Stellensuchende dann zum Gespräch ein. (sda)

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