Apotheker wehren sich

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Standpunkt Fabian Vaucher, Präsident des Schweizerischen Apothekerverbands, wurde gestern in einem Communiqué so zitiert: «In der Apotheke steigt nicht der Medikamentenpreis, sondern die Anzahl der Mitarbeitenden.»

Um gleichzeitig darauf aufmerksam zu machen, dass nicht die Apotheker diejenigen seien, welche hochpreisige Medikamente abgäben (oder jedenfalls nur zu einem kleinen Teil). Ertragsreiche Medikamente würden vielmehr vermehrt ambulant im Spital oder beim Arzt verkauft. Denn Spital- und Hausärzte könnten selber steuern, welche Präparate sie eigenhändig verkaufen und für welche sie ein Rezept ausstellen wollten. Gleichsam zur Beweisführung fügt der Apothekerverband an: Bei 71% der abgegebenen 44,2 Mio. Medikamentenpackungen liegt der Fabrikabgabepreis unter 30 Franken (15%) oder gar unter 15 Franken (56%). Vauchers Fazit: «Wir bremsen Kostenwachstum und sichern Qualität.» (bbr)