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Anzeige gegen Glencore

Paradise Papers Anfang November hat ein internationales Recherchenetzwerk die sogenannten Paradise Papers publiziert. In diesen sind auch Geschäfte des Zuger Rohstoffkonzerns Glen­core im Kongo ein Thema. Dabei geht es vor allem um die Zusammenarbeit mit dem umstrittenen Vermittler Dan Gertler. Kurz darauf forderte die Nichtregierungsorganisation (NGO) Public Eye eine Untersuchung in der Schweiz. Die Bundesanwaltschaft (BA) teilte auf Nachfrage mit, dass sie die Entwicklung insbesondere im Hinblick auf mögliche Delikte, die allenfalls in die eigene Zuständigkeit fallen könnten, beobachte. Diese Antwort erhielten auch die SP-Nationalräte Carlo Sommaruga und Cédric Wermut, die im Rahmen einer Fragestunde nachhakten. Gestern hat Public Eye nun eine Strafanzeige gegen Glencore eingereicht. «Im Zusammenhang mit dem Kauf von Minen gibt es für unsere Strafverfolgungsbehörden genügend Indizien, um eine Untersuchung zu eröffnen und endlich die Legalität jener Deals zu klären, die Medien und NGO schon seit fünf Jahren als höchst problematisch brandmarken», so die Mitteilung. Glencore will sich nicht äussern. Die BA lässt verlauten, dass die Anzeige nun erst mal geprüft werde. (cg)

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