Alpiq erhält Finanzspritze

ZÜRICH. Der Stromkonzern Alpiq weist das zweite Jahr in Folge einen Milliardenverlust aus. Das Unternehmen braucht nun eine Finanzspritze von 800 Mio. Fr. bis 1 Mrd. Franken. Die Schweizer Grossaktionäre tragen davon bis zu 50%, die Électricité de France (EDF) hilft bisher nicht mit.

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ZÜRICH. Der Stromkonzern Alpiq weist das zweite Jahr in Folge einen Milliardenverlust aus. Das Unternehmen braucht nun eine Finanzspritze von 800 Mio. Fr. bis 1 Mrd. Franken. Die Schweizer Grossaktionäre tragen davon bis zu 50%, die Électricité de France (EDF) hilft bisher nicht mit. Mit dem französischen Staatskonzern seien weiterhin Gespräche im Gange, sagte Alpiq-Verwaltungsratspräsident Hans Schweickardt an der Bilanzpressekonferenz. Allerdings wurde EDF-Chef Henri Proglio kürzlich mit der Aussage zitiert, die Beteiligung von 25% an Alpiq sei «wahrscheinlich kein längerfristiges Investment mehr». Alpiq verbuchte für 2012 einen Verlust von fast 1,1 Mrd. Fr. nach 1,3 Mrd. Fr. im Vorjahr. Vor Wertminderungen und Sondereinflüssen resultierte zwar ein Gewinn, der mit 220 Mio. Fr. aber 15% unter dem Vorjahresresultat liegt. Der Umsatz sank um gut 9% auf 12,7 Mrd. Franken. (sda)

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