Alno bevorzugt Russland

PFULLENDORF. Der deutsche Küchenhersteller Alno will auf dem russischen Markt Fuss fassen und gründet ein Joint Venture mit einem russischen Möbelhersteller. In der Produktion in St. Petersburg sollen Maschinen aus der geschlossenen Fabrik in Dietikon zum Einsatz kommen.

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PFULLENDORF. Der deutsche Küchenhersteller Alno will auf dem russischen Markt Fuss fassen und gründet ein Joint Venture mit einem russischen Möbelhersteller. In der Produktion in St. Petersburg sollen Maschinen aus der geschlossenen Fabrik in Dietikon zum Einsatz kommen. Alno hatte bislang nur einen Vertrieb in Russland. Ab August sollen am neuen Produktionsstandort bis zu 30 000 Küchen pro Jahr gefertigt werden.

Man habe einen Vertrag zur Gründung eines Joint Ventures mit dem Möbelhersteller Pervaya Mebel'naya Fabrica unterschrieben, teilt Alno mit. Für 2015 habe man sich das Ziel von 580 Mio. Euro Umsatz gesetzt. Vergangenes Jahr hatte Alno den Schweizer Konkurrenten AFG Küchen mit den Marken Piatti und Forster übernommen. Daraufhin wurde die Piatti-Fabrik im zürcherischen Dietikon geschlossen. (sda)