«Alles aus einer Hand»

Seit 2005 bei KPMG Schweiz, steigt der 46jährige Stefan Pfister bei der Prüfungs- und Beratungsfirma bald zum obersten Chef auf. Im Interview äussert er sich über die steigenden Ansprüche seiner Kunden und die Rolle seiner Firma.

Thomas Griesser Kym
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Stefan Pfister, ab kommendem 1. Oktober neuer Chef der Prüfungs- und Beratungsfirma KPMG Schweiz. (Bild: pd)

Stefan Pfister, ab kommendem 1. Oktober neuer Chef der Prüfungs- und Beratungsfirma KPMG Schweiz. (Bild: pd)

Im Zuge der Einführung eines neuen, zweistufigen Führungsmodells mit einem Verwaltungsrat und einer Geschäftsleitung erhält die Prüfungs- und Beratungsfirma KPMG Schweiz einen neuen Chef. Es ist Stefan Pfister, bisher Leiter Advisory (Beratung), der in St. Gallen geboren wurde und in Triboltingen im Thurgau lebt. Im Interview spricht Pfister über die Problemstellungen der KPMG-Kunden, die «immer komplexer» würden. Entsprechend sei auch KPMG gefordert, Fachleute mit spezifischem Know-how auf den Gebieten Steuern, Recht, Wirtschaftsprüfung und Beratung zur Verfügung stellen zu können – «alles aus einer Hand». Und: «Fachkompetenz ist das A und O», sagt Pfister.

Der designierte KPMG-Firmenchef äussert sich auch über den Steuerstreit der Schweizer Banken mit den USA, in dem KPMG mit ihrem Wissen eine wichtige Rolle einnimmt. Pfister prophezeit, der Streit werde ein gutes Ende nehmen – «aber es wird die Banken viel Geld kosten».

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