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Aldi und Lidl sind die Sieger im Detailhandel

ZÜRICH. Im schweizerischen Detailhandel herrscht ein gnadenloser Verdrängungskampf, unter dem vor allem die Anbieter von Non-Food leiden, während der Lebensmittelmarkt stagniert. Insgesamt war 2015 geprägt vom grössten Minus seit 25 Jahren.

ZÜRICH. Im schweizerischen Detailhandel herrscht ein gnadenloser Verdrängungskampf, unter dem vor allem die Anbieter von Non-Food leiden, während der Lebensmittelmarkt stagniert. Insgesamt war 2015 geprägt vom grössten Minus seit 25 Jahren. Im Schweizer Detailhandel wurden 2015 insgesamt 95,4 Mrd. Fr. umgesetzt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Minus von 2,2 Mrd. oder 2,3%, sagte Thomas Hochreutener, Direktor Handel beim Marktforscher GfK Schweiz gestern an einer Handelstagung in Zürich.

Das Minus im Detailhandel geht vor allem zulasten der Anbieter von Non-Food. So senkten beispielsweise die Warenhäuser von Manor oder die Dosenbach-Ochsner-Gruppe die Preise, um ihre Kunden vom Einkauf im Ausland oder im Internet abzuhalten. Im Distanzhandel – so bezeichnen die Marktforscher von GfK zusammengenommen den Online- und den Versandhandel – wurden letztes Jahr mit 7,2 Mrd. Fr. 7% mehr als im Vorjahr umgesetzt.

Neben den Verlierern gab es 2015 auch Gewinner: die deutschen Discounter Aldi Suisse und Lidl. Aldi legte letztes Jahr um 2,5% zu und erreichte einen geschätzten Umsatz von 1,8 Mrd. Franken. Und Lidl machte gar einen Umsatzsprung von 9% auf 870 Mio. Franken. Zusammen halten sie einen Marktanteil von 2,8%. Marktleader Denner stagnierte bei rund 3 Mrd. Franken Umsatz. (sda)

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