AFG trifft sich mit Gewerkschaften nächste Woche

ARBON. Das angekündigte Treffen der Sozialpartner der AFG Arbonia-Forster-Gruppe zwecks Diskussion des Abbaus von 400 Stellen in der Schweiz findet am kommenden Dienstag, 25. August, statt. Das sagt auf Anfrage Florian Kobler, Regionalsekretär der Gewerkschaft Syna in der Ostschweiz.

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ARBON. Das angekündigte Treffen der Sozialpartner der AFG Arbonia-Forster-Gruppe zwecks Diskussion des Abbaus von 400 Stellen in der Schweiz findet am kommenden Dienstag, 25. August, statt. Das sagt auf Anfrage Florian Kobler, Regionalsekretär der Gewerkschaft Syna in der Ostschweiz. Am Treffen der AFG-Leitung mit Vertretern der Syna, der Unia und des Kaufmännischen Verbandes im Hauptquartier des Bauzulieferers in Arbon werde es einmal darum gehen, «die Arbeitsplätze möglichst in der Schweiz zu erhalten», sagt Kobler. Die Chancen scheinen allerdings gering, wie Koblers Syna-Kollege Guido Schluep und Unia-Gewerkschafter Erich Kramer bereits letzte Woche einräumten (vgl. Ausgabe vom vergangenen Freitag). Zudem wolle man sich für eine längere Konsultationsfrist und für Verbesserungen des Sozialplans stark machen, sagt Kobler. Die Unia warf der AFG gestern vor, diese missachte die Sozialpartnerschaft, weil die Gewerkschaften und die Betriebskommission vergangene Woche erst eine Stunde vor den Medien über die Restrukturierung informiert worden seien. Was die Unia nicht sagt: Als kotiertes Unternehmen darf die AFG börsenrelevante Informationen nicht selektiv vorzeitig in Teilen der Öffentlichkeit streuen. Im Communiqué führt die Unia den Stellenabbau «auf Altlasten aus der Oehler-Ära und Managementfehler» zurück. (T. G.)