AFG prüft Stellenabbau bei Forster Kühltechnik

Die AFG Arbonia-Forster denkt darüber nach, die Kühltechnik zu restrukturieren. Das könnte 35 Stellen kosten.

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ARBON. Schwierig ist die Lage für die AFG Arbonia-Forster auf dem Markt schon länger. Die gesamte Organisation wird überprüft, und Konzernchef Daniel Frutig hatte schon vor einigen Monaten angedeutet, dass im laufenden Jahr mit konkreten Entscheiden zu rechnen sei.

In der Kühltechnik hat sich die Lage nun offensichtlich zugespitzt. Ein Grossauftrag ging laut AFG-Angaben teilweise verloren. Gleichzeitig bleibt das Umfeld angespannt, wie AFG-Sprecher Stefan Kern auf Anfrage sagte. Das heisst: Einbaukühlschränke würden vermehrt von international agierenden Produzenten in die Schweiz geliefert und durch führende Haushaltgerätespezialisten vertrieben. Den steigenden Importdruck spürt Forster Kühltechnik besonders, da sie in der Schweiz zwar eine bekannte, aber global betrachtet eher kleine Herstellerin ist. Für Einbaukühlgeräte ist sie mit 140 Mitarbeitern gar die einzige Produzentin der Schweiz.

Die AFG sieht es nun als zwingend an, in der Kühltechnik Kosten zu senken und Herstellkapazitäten anzupassen. «Ein Abbau von rund 35 Arbeitsplätzen am Standort Arbon kann nicht ausgeschlossen werden», teilte das Unternehmen mit. Derzeit werden die konkreten Folgen, aber auch mögliche Alternativen abgeklärt. Entscheide dürften im Verlauf des Oktobers vorliegen. (T.F.)