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AFG gibt Koralle neues Zuhause

Die AFG Arbonia-Forster kauft die im Sanitärbereich tätige Koralle-Gruppe. Das Thurgauer Unternehmen ergänzt so das Portfolio in der Gebäudetechnik. Bisher – wenn auch nur kurz – gehörte Koralle zu Geberit.
Thorsten Fischer
Von der Koralle-Gruppe hergestellte Duschabtrennung. (Bild: pd)

Von der Koralle-Gruppe hergestellte Duschabtrennung. (Bild: pd)

ARBON. Hatte die Koralle-Gruppe bisher eine Konzernmutter mit Sitz in Rapperswil-Jona, ist sie neu in Arbon beheimatet: Der Sanitärtechnikkonzern Geberit verkauft das Unternehmen Koralle zu einem nicht genannten Preis an AFG Arbonia-Forster.

AFG kann Heimmarkt stärken

AFG, die mit Kermi bereits über Know-how im Duschbereich verfügt, wertet den Zukauf nicht nur als Sortimentserweiterung, sondern auch als strategisch und geographisch bedeutsam. Denn mit dem Zukauf werde die Position in den Kernmärkten Schweiz, Deutschland und Österreich ausgebaut.

Bei der früheren, 2012 von der AFG abgestossenen Sanitärfirma Aqualux präsentierte sich die Lage anders: Sie war vorab im britischen Markt tätig. Wie die AFG gestern erklärte, gelte Koralle als ein führender Anbieter für Duschabtrennungen in der Schweiz – «in welcher die AFG bis anhin mit Sanitärprodukten nur marginal vertreten war». Durch den Zusammenschluss entstehe «der führende Anbieter für hochwertige Duschkabinen in Europa». Damit wird der Kauf auch in Einklang mit der von AFG-Chef Alexander von Witzleben verfolgten Strategie stehen, das gesamte Unternehmen bis 2018 zum «führenden europäischen Gebäudezulieferer» zu machen.

Teil der Sanitec-Transaktion

Verkäuferin Geberit besass Koralle seit 2015. Diese war in der damaligen Übernahme der finnischen Sanitec enthalten. Laut Geberit-Sprecher Roman Sidler habe man zunächst nochmals allfällige Vertriebssynergien geprüft, sich nun aber zum Verkauf entschlossen.

Koralle erwirtschaftete 2015 mit 240 Mitarbeitenden 40 Mio. € Umsatz. Die Koralle-Firmen werden jetzt in die Geschäftseinheit Sanitär der AFG-Division Gebäudetechnik integriert. Die Märkte werden weiterhin eigenständig mit den bestehenden Koralle-Marken bearbeitet.

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