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Expansion in Nordamerika: Aebi Schmidt erstarkt an Flughäfen

Die von Stadler-Inhaber Peter Spuhler kontrollierte Firmengruppe übernimmt einen amerikanischen Fahrzeugbauer.
Thomas Griesser Kym
Herstellung eines Kommunalfahrzeugs bei Aebi in Burgdorf. (Bild: PD

Herstellung eines Kommunalfahrzeugs bei Aebi in Burgdorf. (Bild: PD

Die Aebi Schmidt Holding AG (ASH) mit Sitz in Frauenfeld und Schweizer Aebi-Produktionsstandort im bernischen Burgdorf bezeichnet sich als weltführende Anbieterin von Fahrzeugen zur Reinigung und Räumung von Verkehrsflächen sowie zur Bearbeitung und Pflege von Grünflächen an extremen Hanglagen. Das Unternehmen gehört zu 54 Prozent der privaten Frauenfelder PCS Holding AG, in der Stadler-Inhaber Peter Spuhler seine Firmenbeteiligungen gebündelt hat.

Nun baut die ASH ihre Position weiter aus. Sie hat die M-B Companies (MBC) im US-Staat Wisconsin vollständig übernommen. Diese gilt als führende US-Herstellerin von Schneeräumungs- und Reinigungsmaschinen für Flughäfen. Damit steigt die ASH ins nordamerikanische Flug­hafengeschäft ein und baut ihre Stellung in diesem Sektor, in dem sie bisher in Europa, Asien und Russland aktiv war, global aus.

Aebi Schmidt Holding setzt zu Wachstumssprung an

Mit der Akquisition steigt die Zahl der ASH-Mitarbeitenden auf annähernd 2000 Mitarbeitende und die Zahl der Werke auf zehn weltweit, und zwar in der Schweiz, in Deutschland, Polen, den Niederlanden und den USA. Mittelfristig peile die Gruppe einen konsolidierten Jahresumsatz von 600 Millionen Franken an. Vergangenes Jahr setzte die ASH mit 1550 Angestellten, davon 240 in der Schweiz, 381 Millionen Euro (440 Millionen Franken) um, eine Zunahme von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2016.

Mit dem Verkauf an die ASH regelt der bisherige Eigentümer der MBC, die 1907 von drei deutschen Handwerkern gegründet worden war, seine Nachfolge. Die Marke bleibe bestehen, und alle Beschäftigten werden übernommen. In Nordamerika, wo die ASH im Jahr 2015 bereits die beiden Firmen Meyer Products und Swenson Products erworben hatte, steigt der Umsatz der Firmengruppe auf annähernd 200 Millionen Dollar. Damit erreiche man in diesem weltgrössten Absatzmarkt eine kritische Grösse, schreibt die ASH.

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