Advance fördert Karrieren von Managerinnen

RÜSCHLIKON. Das Firmennetzwerk Advance setzt sich für mehr Diversität in Schweizer Unternehmen ein. Über ein Programm fördert es Kaderfrauen in ihren Karrierezielen – und dieses beginnt zu greifen, wie es gestern an der Advance Conference im Swiss Re Centre for Global Dialogue in Rüschlikon hiess.

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RÜSCHLIKON. Das Firmennetzwerk Advance setzt sich für mehr Diversität in Schweizer Unternehmen ein. Über ein Programm fördert es Kaderfrauen in ihren Karrierezielen – und dieses beginnt zu greifen, wie es gestern an der Advance Conference im Swiss Re Centre for Global Dialogue in Rüschlikon hiess.

Mit 10 Firmen gestartet, zählt das Firmennetzwerk heute 42 Mitgliederunternehmen. Das entspricht laut Advance über 10 000 potenziell geförderten Managerinnen. «Es beweist, dass mehr Frauen in Führungspositionen einem Bedürfnis der Wirtschaft entsprechen», sagte Simona Scarpaleggia, Präsidentin von Advance und Chefin von Ikea Schweiz.

Die Organisation blickt aber nicht nur auf die ersten drei Jahre ihrer Tätigkeit zurück, sondern hat auch die Resultate einer Studie publiziert, die sie gemeinsam mit der Universität St. Gallen (HSG) über Einflussfaktoren auf Karrierechancen durchführte. Eine wichtige Erkenntnis dabei laut HSG-Professorin Gudrun Sander: Das Geschlecht hat keinen Einfluss auf die Karriere, dafür Teilzeitarbeit.

Vor der «Teilzeit-Falle» hat Sander, die Direktorin des HSG-Kompetenzzentrums Diversity & Inclusion ist, jüngst auch im Interview mit der «Ostschweiz am Sonntag» gewarnt (vgl. Ausgabe vom 28. Februar). Teilzeit-Mitarbeitende würden oft stigmatisiert. «Je geringer das Pensum, desto schlechter die Bewertung der Leistung. Das darf nicht sein», sagt Sander. (red.)