Acrevis Bank festigt Wachstum

Die Ostschweizer Bank bleibt im ersten Semester gut unterwegs.

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Der Standort von Acrevis in Wil. Ihren Hauptsitz hat die Bank in St.Gallen. (Bild: PD)

Der Standort von Acrevis in Wil. Ihren Hauptsitz hat die Bank in St.Gallen. (Bild: PD)

(red) Ausleihungen, Kundenvermögen, Depotvolumina und Ertrag konnten erneut gesteigert werden, teilt die Acrevis Bank zu ihren aktuellen Semesterzahlen mit. Der Halbjahresgewinn liege mit 9,92 Millionen Franken auf dem erfreulichen Vorjahresniveau – und dies trotz substanzieller Zukunftsinvestitionen.

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Jahresende 2018 um 0,4 Prozent auf 4,39 Milliarden Franken gestiegen. Aktivseitig ergaben sich Verschiebungen von den flüssigen Mitteln zu den Kundenausleihungen. Diese Verschiebungen wirken doppelt positiv, hält die Bank mit Niederlassungen vom Bodensee bis zum Zürichsee fest. Einerseits reduzierte sich für Acrevis die Belastung durch Negativzinsen, andrerseits stiegen die Ausleihungen auf 3,67 Milliarden.

Kapitalpolster weiterhin robust

Passivseitig hätten sich nur leichte Verschiebungen bei der Refinanzierung ergeben. Der Kundenausleihungsdeckungsgrad von 93 Prozent liegt demnach weiter substanziell über dem Branchenschnitt. Mit einer Kapitalquote von 18,1 Prozent übertreffe Acrevis die gesetzliche Anforderung von 12,2 Prozent deutlich. Die der Acrevis anvertrauten Anlagevermögen stiegen um 4,3 Prozent auf 4,59 Milliarden.

Der Aufwand wuchs moderat um 0,8 Prozent. Acrevis hat in die Umsetzung des kommenden Finanzdienstleistungsgesetzes (Fidleg) investiert. Dadurch würden die Dienstleistungen im Bereich Anlageberatung ausgebaut und den neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen angepasst. Gelder flossen ebenso in die Digitalisierung. Der Betrieb der neuen digitalen Hypothekar-, Anlage- und Kontolösungen ist mit entsprechenden Fixkosten verbunden.