Acrevis Bank hält ihr Niveau

ST. GALLEN. Die Acrevis Bank hat im 1. Semester 2015 ein Ergebnis auf Vorjahresniveau erarbeitet. Der Bruttogewinn nahm um 0,5% auf 13,86 Mio. Fr. ab, das Betriebsergebnis stieg um 1,6% auf 11,83 Mio. Fr. und der Halbjahresgewinn lag mit 9,78 Mio. Fr. um 1,2% über Vorjahr.

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ST. GALLEN. Die Acrevis Bank hat im 1. Semester 2015 ein Ergebnis auf Vorjahresniveau erarbeitet. Der Bruttogewinn nahm um 0,5% auf 13,86 Mio. Fr. ab, das Betriebsergebnis stieg um 1,6% auf 11,83 Mio. Fr. und der Halbjahresgewinn lag mit 9,78 Mio. Fr. um 1,2% über Vorjahr. Die Hypothekarforderungen stiegen auf 3,125 Mrd. Fr. (+2,6%).

Wie die Regionalbank mitteilt, kam das «gute Semesterergebnis» trotz der Folgen der Aufhebung des Euromindestkurses zustande. Trotz des «erneuten Zinsschocks» – die Nationalbank verhängte im Kampf gegen die Frankenstärke Negativzinsen – blieb der Erfolg aus dem Zinsengeschäft mit 20,3 Mio. Fr. (+0,5%) stabil, wobei Acrevis auch bei grösseren Kundenguthaben darauf verzichte, diese mit einer Gebühr zu belasten. Die Bereinigung von Verbindungen zu ausländischen und einzelnen institutionellen Kunden führte dazu, dass der Erfolg aus Kommissionen und Dienstleistungen um gut 10% auf 9,2 Mio. Fr. abnahm. Deutlich gestiegen ist dafür der Handelserfolg, als Folge intensiven Handels der Kunden mit Währungen nach dem Fall des Euromindestkurses.

Insgesamt nahm der Bruttoertrag leicht ab, aber auch der Geschäftsaufwand sank – trotz Zusatzkosten des Projekts «Acrevis Spectrum», das neue Beratungs- und Anlagemodell der Bank im Private Banking. (T. G.)