Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Ab und zu ein Lächeln entlocken

Prominenz aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft schüttelt sich am 41. St. Gallen Symposium die Hand. Der regenerprobte Brite Lord Griffiths of Fforestfach von Goldman und Sachs führt mit Humor durch das Programm.
Mélanie Knüsel-Rietmann
Gespräche am Rand mit Hans-Ulrich Doerig, VR-Präsident Credit Suisse. (Bild: ky/ Ennio Leanza)

Gespräche am Rand mit Hans-Ulrich Doerig, VR-Präsident Credit Suisse. (Bild: ky/ Ennio Leanza)

St. Gallen. Bislang wurde das St. Gallen Symposium vom Wetterglück verwöhnt. Doch gestern waren die Gäste froh, dass sie unter Zelte flüchten konnten. Peter Wuffli, Ex-CEO der UBS und heute Präsident des IMD, führende Anbieterin von Manager-Weiterbildungsangeboten, zollt den Organisatoren Bewunderung. Er hat vor Jahren zu den organisierenden Studenten dieses Anlasses gehört und weiss, dass man sich auf alles gefasst machen muss.

Überhaupt sind viele Ehemalige unter den Promis auszumachen. Bénédict Hentsch, Spross der gleichnamigen Privatbank, erinnert sich gerne an seine Studienzeit. «Ich war in St. Gallen als Romand sehr glücklich.» Das will schliesslich etwas heissen. Vor allem, wenn der Moderator dieses Anlasses, Lord Griffiths of Fforestfach, in seiner launigen Eröffnungsrede sagt, er hoffe, dass selbst schweizerischen Teilnehmern ab und zu ein Lächeln zu entlocken sei.

Einladung für den Lord

Er begrüsst die religiöse Troika aus katholischen, protestantischen und jüdischen Spitzenvertretern mit dem Hinweis auf Gallus, mit dem ihn angeblich mönchische Wurzeln verbinden: Für Bischof Markus Büchel ein Grund, den Lord gleich zu den bevorstehenden Gallusfeierlichkeiten einzuladen.

Ackermann: Bank statt HSG

Legendär bleiben wird wohl, was UBS-Chef Oswald Grübel unter vier Augen zu Protokoll gab. «In meiner Studentenzeit war ich nicht halb so gescheit wie diese jungen Leute.»

Joe Ackermann, Chef der Deutschen Bank und Präsident des Stiftungsrates der ISC-Trägerschaft, freute sich über das Wiedersehen mit seinem ehemaligen Professor Christoph Binswanger, der allerdings bis heute bedauert, Ackermann nicht für eine HSG-Karriere begeistert zu haben.

Schmidheiny: Zu wenig Betten

Auch die Ostschweizer Politprominenz war gut vertreten – unter anderem mit Ständeratskandidatin Karin Keller und Regierungsrat Stefan Kölliker, der wie Stadtratspräsident Thomas Scheitlin und Stadträtin Barbara Eberhard stolz über diesen Anlass war, der 900 Wirtschaftsführer, Politiker und Wissenschafter aus allen Kontinenten nach St. Gallen brachte. Holcim-VR-Präsident Thomas Schmidheiny bemängelte indes, dass es hier zu wenig Hotelbetten gebe.

Lord Griffiths of Fforestfach. (Bild: Coralie Wenger)

Lord Griffiths of Fforestfach. (Bild: Coralie Wenger)

Gut beschirmt: Prinz Alois von Liechtenstein. (Bild: Coralie Wenger)

Gut beschirmt: Prinz Alois von Liechtenstein. (Bild: Coralie Wenger)

An einer Session: Das 41. internationale St. Gallen Symposium beschäftigt sich auch mit Macht und steht unter dem mehrdeutigen Titel: «Just Power». (Bild: Coralie Wenger)

An einer Session: Das 41. internationale St. Gallen Symposium beschäftigt sich auch mit Macht und steht unter dem mehrdeutigen Titel: «Just Power». (Bild: Coralie Wenger)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.