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Kilometer lang soll die Trans Adriatic Pipeline (TAP) werden (siehe Grafik). Dabei wird sie an das italienische Gas-Hochdrucknetz andocken, das bis zur Schweizer Transitgasleitung reicht. Am Projekt beteiligt ist die Schweizer Axpo.

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Kilometer lang soll die Trans Adriatic Pipeline (TAP) werden (siehe Grafik). Dabei wird sie an das italienische Gas-Hochdrucknetz andocken, das bis zur Schweizer Transitgasleitung reicht. Am Projekt beteiligt ist die Schweizer Axpo. Die TAP ist als Siegerin im langjährigen Poker um aserbaidschanisches Gas hervorgegangen. Das Förderkonsortium hat sich für das TAP-Projekt entschieden; das Konkurrenzprojekt Nabucco West – unter Leitung des österreichischen Energiekonzerns OMV – geht damit leer aus. Die TAP wird allerdings später in Betrieb gehen als geplant. Einst sollte sie bereits im Jahr 2010 fertig gebaut sein. Nach mehreren Projektänderungen soll nun 2019 erstmals Gas fliessen. Die mitbeteiligte Partnerin Axpo erwartet mittelfristig einen steigenden Gasimportbedarf für Europa. (sda)